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Kunst & KulturAusstellungen › Ein gewisses jüdisches Etwas

Ein gewisses jüdisches Etwas

Prof. Felix Semmelroth und Raphael Gross eröffnen Ausstellung im Jüdischen Museum

28.01.09 || FRANKFURT (28. Januar 2009) - Zum zwanzigjährigen Jubiläum hatte das Jüdische Museum zu einer ungewöhnlichen Aktion eingeladen.

Unter dem Titel "Ein gewisses jüdisches Etwas" sollten Besucher und Freunde des Museums selbst im Mittelpunkt einer Ausstellung stehen. Dem Aufruf von Museumsdirektor Raphael Gross "Bringen Sie einen Gegenstand in das Jüdische Museum, mit dem Sie irgendetwas Jüdisches und irgendeine Geschichte, die einen jüdischen Aspekt hat, verbinden" sind viele gefolgt.

Zusammengetragen wurden kostbare Schätze ebenso wie Erinnerungsstücke, Souvenirs und Kitschobjekte neben bemerkenswerten Kunstwerken. Zu den prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörten neben vielen anderen Petra Roth, Stefanie Zweig und Salomon Korn. Sie alle brachten aber nicht nur einen Gegenstand mit, sondern vor allem eine persönliche Geschichte, die sie damit verbanden.

Die Ausstellung ist eine heitere und unterhaltsame, ebenso wie eine ergreifende und bewegende Reise durch Frankfurter Erinnerungen. 120 dieser Objekte und Geschichten werden nun bis zum 26. April im Museum Judengasse gezeigt.

Zur Eröffnung sprechen am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr Kulturdezernent Prof. Felix Semmelroth und Prof. Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums, sowie Ulrike Kolb, Schriftstellerin aus Frankfurt. (pia)