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Kunst & KulturAusstellungen › Elbphilharmonie-Eröffnung im Miniatur Wunderland mit Konzert und Kulinarischem

Elbphilharmonie-Eröffnung im Miniatur Wunderland mit Konzert und Kulinarischem

Ticketverkauf für großes Benefizkonzert startet heute 17. Oktober - Der spannendste All-inclusive Abend aller Zeiten führt in den einzelnen Bauabschnitten zu den kulinarischen Highlights der einzelnen Länder des Wunderlandes

17.10.13 || HAMBURG (16. Oktober 2013) - Nach etlichen Bauverzögerungen, unbegreiflichen Pannen der Baufirma Drunter + Drüber AG, Problemen mit einem Glasmonster und verdoppelten Baukosten, wird die Elbphilharmonie nun endlich am 13. November eröffnet. Der Weg war weit. Genau 365 Tage vor der Eröffnung des Miniaturmammutprojektes wurde der Grundstein gelegt. Ursprünglich war die Fertigstellung für das Frühjahr 2013 nach rund 5.550 Arbeitsstunden geplant. Aus Frühjahr wurde Herbst und aus den 5.500 Arbeitsstunden über 10.000.

Nun ist es fast vollbracht und das wird gebührend gefeiert. Am 13. November wird die Elbphilharmonie im Rahmen einer großen Benefizveranstaltung eröffnet. Gemeinsam mit dem Team der großen Elbphilharmonie und dem NDR Sinfonieorchester wurde für diesen Anlass eine exklusive Veranstaltung entwickelt.

alt300 solcher Tickets wird es für die Eröffnungsveranstaltung im Miniaturwunderland geben, die ab heute im Verkauf sind. Foto. Miniatur Wunderland

Wir beginnen mit einem ca. 35-minütigen Konzert des NDR Sinfonieorchesters unter Leitung von Chefdirigent Thomas Hengelbrock im Theater Kehrwieder (angrenzend an das Wunderland). Das künftige Residenzorchester der Elbphilharmonie wird Werke von Mozart, Haydn und Schostakowitsch spielen. Anschließend geht es ins Miniatur Wunderland. Nach Reden von Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler, Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie und Laeiszhalle, Thomas Hengelbrock und Frederik Braun wird die Elbphilharmonie aufwändig inszeniert eröffnet. Bis Mitternacht haben dann alle Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit, das Miniatur Wunderland und den neuen Bauabschnitt Elbphilharmonie & HafenCity im Rahmen der kulinarischen Weltreise zu besichtigen. Es werden zu den Wunderlandabschnitten passende Speisen & Getränke gereicht. Die Tickets für die Veranstaltung kosten 79 Euro und sind ab dem 17. Oktober 2013 im Onlineshop der Elbphilharmonie Konzerte, des NDR Sinfonieorchesters und des Miniatur Wunderlandes erhältlich.

altaltDie Elbphilharmonie im Rohbau in den Werkstätten des Miniatur Wunderlandes in Hamburg. Aufgenommen im August 2013. Die nebenstehende Gitterkonstruktion kommt auf den ehemaliegen umgabauten und aufhgestockten Weltkriegsbunker. im linken Bild die Vorderansicht und rechts von der Elbe aus.

Insgesamt wird es nur 300 Tickets für die Veranstaltung geben. Alle Einnahmen kommen zu 100% dem Klingenden Museum, das noch in der Laeiszhalle untergebracht ist, aber später mit in die fertig gestellte Elbphilharmonie umzieht, zu Gute. Im Klingenden Museum können vor allem junge Besucher eine große Auswahl an wertvollen Instrumenten aus unterschiedlichen Kulturen anfassen, kennenlernen und auch selber ausprobieren.

Wirklich besonders wird die Veranstaltung aber erst durch die Verlängerung im Internet. Es wird weltweit ein Stream angeboten, in dem die Musiker des NDR-Sinfonieorchesters 'miniaturisiert' werden und LIVE in der Miniaturelbphilharmonie spielen.

altAlle Informationen im Überblick

Hier in der Speicherstadt Hamburgs in der Kehrwieder befindet sich das Miniatur Wunderland. Das Bild zeigt das Gebaude als Miniatur im Wunderland.

Eröffnung der Miniatur Elbphilharmonie
13. November, Einlass 18.30 Uhr, Konzertbeginn 19.00 Uhr
Programm
Konzert des NDR Sinfonieorchester unter Leitung von Thomas Hegelbock, Werke von Mozart, Haydn und Schostakowitsch
Eröffnung der Elbphilharmonie im Miniatur Wunderland, Begrüßungsgetränke,
Kulinarische Weltreise, Blick hinter die Kulissen im Miniatur Wunderland.
Ort
Theater Kehrwieder (Kehrwieder 6) - Miniatur Wunderland (Kehrwieder 2-4)
Tickets
79 Euro zu Gunsten des 'Klingenden Museums'
Erhältlich auf:
http://www.elbphilharmonie.de - http://ndrticketshop.de - https://shop.miniatur-wunderland.de

Kulinarische Weltreise erwartet die Eröffnungsgäste


Der spannendste All-inclusive Abend aller Zeiten! Genießen Sie direkt in den einzelnen Bauabschnitten die kulinarischen Highlights der einzelnen Länder des Wunderlandes.

Labskausschaum mit Wachtel-Spiegelei in Hamburg, Zürcher Geschnetzeltes in den Schweizer Alpen oder knackige Elchbratwurst in Skandinavien sind nur eine kleine Auswahl dessen, was Sie an diesem Abend erwartet. Stilvoll mit den typischen Getränken der jeweiligen Region wird die Anlage exklusiv für eine geringe Anzahl an Gästen geöffnet. Ohne Wartezeit und ohne Andrang können Sie den Alltag komplett hinter sich lassen und tauchen dabei nicht nur optisch in eine andere Welt ein.

Biographie NDR Sinfonieorchester


Das NDR Sinfonieorchester, zukünftiges Residenzorchester der Elbphilharmonie Hamburg, unterhält eigene Konzertreihen in Hamburg, Lübeck, Kiel und Wismar. Gastspielreisen führen das Orchester regelmäßig zu den wichtigsten europäischen Festivals und auf die bedeutendsten Konzertpodien. Auch bei seinen Tourneen nach Japan, China, Südamerika und in die USA unterstreicht es seinen Rang als eines der weltweit führenden Konzertorchester.

altBaustellenkonzert in einem der Konzertsäle der Elbhilharmonie  im Miniaturwunderland.

Gegründet wurde das NDR Sinfonieorchester im Jahr 1945. Über ein Vierteljahrhundert lang prägte Hans Schmidt-Isserstedt, der erste Chefdirigent, das künstlerische Profil des Orchesters; während seiner Ära waren Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler, Hans Knappertsbusch, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Ferenc Fricsay und Karl Böhm am Pult des NDR Sinfonieorchesters zu Gast. Nach den Chefdirigenten der siebziger Jahre, Moshe Atzmon und Klaus Tennstedt, erreichte die 20-jährige intensive Zusammenarbeit des Orchesters mit Günter Wand eine ähnliche Bedeutung wie die Ära Schmidt-Isserstedt. Wand, seit 1982 Chefdirigent und 1987 schon zum Ehrendirigenten auf Lebenszeit ernannt, hat bis zu seinem Tode im Jahre 2002 die künstlerische Arbeit des NDR Sinfonieorchesters geprägt. Die Reihe der Chefdirigenten wurde in den neunziger Jahren zunächst mit John Eliot Gardiner und Herbert Blomstedt fortgesetzt. 1998 wurde Christoph Eschenbach in diese Position berufen. In seiner fünfjährigen Amtszeit führte er mit dem Orchester in großen Werkzyklen u. a. die Sinfonien von Mahler und Schostakowitsch auf und widmete sich intensiv der zeitgenössischen Musik. Mit Beginn der Saison 2004/05 setzte Christoph von Dohnányi die Tradition bedeutender Dirigentenpersönlichkeiten in der Chefposition des NDR Sinfonieorchesters fort und festigte das internationale Renommee des Orchesters. Seit 2004 nimmt Alan Gilbert die Position des Ersten Gastdirigenten ein.

altDer Bau der Elbhilharmonie von der Elbe aus gesehen im August 2013.

Seit 2011 ist Thomas Hengelbrock Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters. Interpretatorische Experimentierfreude und unkonventionelle Programmdramaturgie sind Markenzeichen seiner Arbeit. Hengelbrocks frische Art des Musizierens, seine inspirierende Musikvermittlung und innovative Darbietungsformen wie z. B. die jeweils zur Saisoneröffnung gespielte „Opening Night" lösten eine bei Orchester, Publikum und Presse gleichermaßen empfundene Aufbruchstimmung aus. Glänzende Tourneen durch Deutschland, Europa und Japan haben bundesweit und international ein großes Echo gefunden. Dokumente der Zusammenarbeit Hengelbrocks mit dem NDR Sinfonieorchester sind u. a. zwei CDs mit Werken von Mendelssohn, Schumann und Dvořák.

Zusatzinformationen zum Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters und mit dem künftigen Generalintendant von Hamburgs neuer Elbphilharmonie - Thomas Hengelbrock


Thomas Hengelbrock ist seit 2011 Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters. Eine inspirierende Antrittssaison, zwei glänzende Tourneen durch Deutschland, Europa und Japan sowie das gefeierte Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals im Juli 2012 haben bundesweit und international ein großes Echo gefunden. In die aktuelle Saison starteten Hengelbrock und sein Orchester wie im letzten Jahr mit einer fulminanten Opening Night. „Dieses erste Jahr, man möchte sagen: mit und nicht unter Thomas Hengelbrock, hat im Bewusstsein und im Selbstverständnis der Musiker ungeheuer viel verändert", konstatierte daraufhin das Hamburger Abendblatt. Als Dokument dieser Zusammenarbeit erschien pünktlich zur diesjährigen Saisoneröffnung bei Sony bereits die zweite CD, auf der Hengelbrock und das NDR Sinfonieorchester diesmal Werke von Antonín Dvořák interpretieren. In Wilhelmshaven geboren, begann Hengelbrock seine Karriere als Violinist in Würzburg und Freiburg. Grundlegende Impulse erhielt er durch seine Assistenztätigkeiten bei Witold Lutosławski, Mauricio Kagel und Antal Doráti, ebenso durch seine Mitwirkung in Nikolaus Harnoncourts Concentus musicus. Neben frühen Begegnungen mit zeitgenössischer Musik war Hengelbrock maßgeblich daran beteiligt, das Musizieren mit Originalinstrumenten in Deutschland dauerhaft auf den Konzertbühnen zu etablieren. In den 1990er Jahren gründete er mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble Klangkörper, die zu den international erfolgreichsten ihrer Art zählen. Führende Positionen hatte Hengelbrock daneben bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Feldkirch Festival sowie an der Wiener Volksoper inne.

altDen alten Bunker der zur Elbphilharmonie aufgestockt und gänzlich umgebaut wurde zeigt unser Bild, das der Geschichte angehört. Der alte Bunker wird jetzt ausgetauscht mit dem "Neubau" und landet sicher im Archiv der Miniatur Wunderwelt. Fotos (6): Ralph Delhees

Thomas Hengelbrock ist heute gleichermaßen als Opern- wie auch als Konzertdirigent international gefragt. Er dirigiert an Opernhäusern wie der Opéra de Paris, dem Royal Opera House in London und dem Teatro Real in Madrid. Mit herausragenden Produktionen ist er im Festspielhaus Baden-Baden zu einem der wichtigsten Protagonisten geworden. Gastdirigate führen ihn wiederholt zum Symphonieorchester des BR, zu den Münchner Philharmonikern sowie zum Chamber Orchestra of Europe. Mit einer Neuproduktion von „Tannhäuser" debütierte er im Juli 2011 bei den Bayreuther Festspielen. Am 24. März 2012 wurde Thomas Hengelbrock der Praetorius Musikpreis Niedersachsen verliehen.

Christoph Lieben-Seutter


Christoph Lieben-Seutter wurde 1964 in Wien geboren und war nach seinem Abitur einige Jahre in der Computerindustrie tätig. 1988 wurde er von Alexander Pereira als Direktionsassistent an das Wiener Konzerthaus engagiert, wo er ab 1991 als Betriebsdirektor tätig war. 1993 wechselte er als Referent des Intendanten an das Opernhaus Zürich, von wo er 1996 zurück nach Wien berufen wurde, um die Leitung der Wiener Konzerthausgesellschaft sowie des Festivals Wien Modern zu übernehmen. Elf Jahre lang verantwortete er über 400 Veranstaltungen pro Saison, wobei es ihm gelang, neue Publikumssegmente zu erschließen und das Wiener Konzerthaus nachhaltig als einen der wichtigsten internationalen Klassikveranstalter zu profilieren. Seit September 2007 ist Lieben-Seutter als Generalintendant mit der Leitung der traditionsreichen Laeiszhalle und den Vorbereitungsarbeiten für Hamburgs neue Elbphilharmonie betraut. Darüber hinaus ist Christoph Lieben-Seutter Präsident von ECHO, der European Concert Hall Organisation, und Vorstandsmitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.

Christoph Lieben-Seutter ist verheiratet und Vater von drei Kindern. (fb/miwu)