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Kunst & KulturAusstellungen › Kulturregion umfasst jetzt über drei Millionen Einwohnern

Kulturregion umfasst jetzt über drei Millionen Einwohnern

Vier neue Mitglieder und drei besondere Ereignisse - FrankfurtRheinMain legt Programm 2019 vor           von Karl-Heinz Stier

22.01.19 || altFRANKFURT-RHEINMAIN-REGION (21. Januar 2019) - Die Kulturregion FrankfurtRheinMain hat sich durch den Beitritt von vier neuen Mitgliedern, dem Wetteraukreis, dem Kreis Darmstadt-Dieburg, der Stadt Lorch am Rhein und der Gemeinde Hirzenhain im Vogelsberg, 2019 vergrößert. Die gemeinnützige Gesellschaft erreicht nun mit ihren knapp 50 Mitgliedern und rund weiteren 450.000 Menschen in ihrem Verbreitungsgebiet insgesamt über drei Millionen Einwohnern. Dies gab Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Will, Landrat des Kreises Groß-Gerau bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz auf der Mathildenhöhe in Darmstadt bekannt. „Mit den neuen Mitgliedern bindet die KulturRegion viele neue kulturelle bedeutende Orte und Akteure im Rhein-Main-Gebiet ein", sagt er. „Als geschätzte Partner fördern sie die Zusammenarbeit der Kommunen und geben wichtige Impulse für Kunst und Kultur", so Dr. Ina Hartwig, weitere Aufsichtsratsvorsitzende der Kooperation und Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt.

Mit 33 Museen 2010 gestartet und heute sind 95 Museen dabei

Hauptthema war aber das Dreifach-Jubiläum, das die Kulturregion 2019 feiern kann und das die Geschäftsführerin Sabine von Bebenburg vorstellte. Dazu zählt die 10. Ausgabe des Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen", das sich zum unverzichtbaren Terminplaner für Ausstellungsbesuche in der Rhein-Main-Region entwickelte. 2010 mit 33 Museen gestartet, sind im neuen Programmheft 177 Präsentationen in nunmehr 95 Museen vereint. Sie bietet einen Jahresüberblick über die Museumslandschaft in der Rhein-Main-Region und lädt zu Entdeckungstouren auch zu unbekannten Kulturstätten ein.

altDie 10. Ausgabe des Jahresprogramms „Museen & Sonderausstellungen" wurde jetzt auf der Mathildenhöhe in Darmstadt vorgestellt

25 Jahre alt ist „Starke Stücke" - Internationales Theaterfestival für junges Publikum. Es vermittelt Theatererlebnisse für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie auf den Bühnen der Region. Damit zählt es zu den traditionsreichsten und größten Kinder- und Jugendtheater-Festivals in Deutschland. Unter dem Logo des sympathischen Nashorns zeigt es vom 19. März bis 1. April herausragende Inszenierungen an über 30 Spielorten. In 100 Vorstellungen werden 21 nationale und internationale Theaterproduktionen zu sehen sein.

Im 15. Jubiläumsjahr steht der „GartenRheinMain". Angelehnt an 100 Jahre Bauhaus mit dem Fokusthema „Moderne Gärten" stehen von April bis Dezember 2019 die Gärten des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Allerdings beleuchtet GartenRheinMain mit seinem Jahresthema nicht nur die Gärten der Moderne, sondern auch heutige Parkanlagen, Generationenparks, internationale Gärten sowie Initiativen wie Gemeinschafts- und umweltfreundliche Gärten. Geplant ist auch eine Vortragsreihe ab Herbst im Palmengarten.

Zahlreiche Veranstaltungen von „Kulturerbe Rhein-Main" bis zu den „Tage der Industriekultur"


Das aktuelle Programm von „Kulturerbe Rhein-Main" bündelt unter dem Thema „Kulturtechniken ausprobieren" von Januar bis Juni rund 100 Veranstaltungen, bei denen Jung und Alt gemeinsame das kulturelle Erbe in Rhein-Main entdecken und erforschen können. „Geist der Freiheit" lädt gemeinsam mit dem Projekt „Route der Industriekultur" am 1. Februar zum zentralen öffentlichen Podiumsgespräch anlässlich „100 Jahre 8-Stundentag" ein. Die Errungenschaft des 8-Stunden-Tages infolge der Novemberrevolution 1913 ging mit wirtschaftlichen und politischen Diskussionen einher. 100 Jahre später befindet sich die Arbeitswelt erneut im Umbruch. Die Veranstaltung fragt nach der Zukunft der Arbeitszeiten.

Das „Trio" der Kulturregion Frank-furtRheinMain: Die Aufsichtsratsvor-sitzenden Landrat Thomas Will (links) und Kulturdezer-nentin Dr. Ina Hartwig (rechts), Geschäftsführerin Sabine von Bebenburg (Mitte). Fotos: KulturRegion

Die „Tage der Industriekultur" selbst stehen vom 3. bis 11. August unter dem Motto „Baukultur" und beleuchten den ständigen Wandel der von Menschen gebauten und genutzten Umwelt. Der Blick richtet sich auf die architektonische Gestaltung von Gebäuden und Ensembles, Städtebau und Ortsplanung, die Gestaltung und Qualität der gebauten Umwelt sowie die Kunst am Bau und im öffentlichen Raum in Vergangenheit und Gegenwart. Das Programm wird Ende Juni 2019 veröffentlicht.

Die anderen Programmhefte sind ab sofort in Museen und Spielstätten, Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region erhältlich.