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Der Sommer wird lustig mit Adler, Karl und Struwwelpeter

Sonderausstellung im Struwwelpeter-Museum in Frankfurt - Spätlesereiter trifft den Struwwelpeter von Karl-Heinz Stier und Ralph Delhees

03.07.21 || FRANKFURT (02. Juli 2021) - Jetzt hat sich die Wein-Comic-Figur Karl der Spätlesereiter vom Rheingau mit dem Struwwelpeter von Frankfurt getroffen, während im Hintergrund der Adler von der Frankfurter Eintracht als Comic-Serientäter aktiv in seine Rolle schlüpft. Alle drei Figuren gehören zum Karikaturenensemble des selbständigen Malers und Grafiker Michael Apitz, in Eltville geboren und somit gebürtiger Rheingauer. Und alle drei geben sich bis zum 31.Dezember gemeinsam die Ehre in einer Ausstellung im Struwwelpeter-Museum, Hinter dem Lämmchen 2-4, in Frankfurts neuer Altstadt zwischen Dom und Römer.

Es sind gleichsam die Comic-Welten des 55jährigen Diplomdesigner, in dem zur Eröffnung und Vernissage Museumsleiterin Beate Zekorn-von Bebenburg auch illustre Ehrengäste begrüßen konnte wie Fußballgott Alex Meier, den Standup-Comedy Jürgen Leber, der als Struwwelpeter in Fastnachtssendungen im Fernsehen auftritt, Badesalz-Komiker Henni Nachtsheim, Comic-Fachmann Dr. Alex Jakubowski und über eine Video-Botschaft Eintracht Vorstand Axel Hellmann.

Die bekannteste Comic-Figur aus der Feder von Michael Apitz ist „Karl der Spätlesereiter", der als blonder Held aus dem Rheingau 1988 das Licht der Comic-Welt erblickte. Seine 12 Bände verkauften sich über 800.000 Mal. Sie spielten zwar im 18.Jahrhundert, enthalten aber viele Anspielungen auf die heutige Zeit. Die Museumsleiterin nahm sich auch die Freiheit, darauf hinzuweisen, dass Struwwelpeter-Autor Heinrich Hoffmann und Karikaturist Apitz bei ihren Arbeiten nicht auf einen Tropfen guten Weines verzichten wollten.

2007 schuf sich Apitz ein weiteres Standbein „Im Adler Olymp, einer Serie für das Eintracht-Stadionheft skizzierte der bekennende SGE-Fan Ereignisse um Tore und Torjäger, Pokalsiege und Europacup-Nächte in witzigen Kurzcomics. Eintracht-Vorstand Hellmann nannte in seiner Videobotschaft Apitz „unseren Haus- und Hofmaler". Seine „Da ist das Ding!" Zeichnung fürs Pokalfinale 2017 sei 2018 Wirklichkeit geworden. „Wir sind stolz, dass wir Dich haben", verkündete Hellmann zum Schluss.

Zudem können Gäste, passend zum Rheingau-Thema, die neue Weinedition des Struwwelpeter Museums kosten - ein erlesener Riesling des Weingutes Diefenhardt aus Eltville-Martinsthal mit einem exklusiv für das Museum von Michael Apitz gestalteten Etikett.

So kommt es jetzt nach dem langen Lockdown und mit einem Jahr Verspätung zu den langen ersehnten lustigen Begegnungen zwischen der berühmten Frankfurter Struwwelpeter-Figur des Dr. Heinrich Hoffmann, dem Urahn der Comiczeichner, und den Charakteren seines künstlerischen Nachfahren Michael Apitz in der Ausstellung.

Fast 40 Jahre lang war die seit Juli 1977 als Heinrich-Hoffmann-Museum gegründete Institution im Frankfurter Westend angesiedelt. Für Auswärtig war der Weg ins Westend oft beschwerliche und so entschloss sich die die frankfurter werkgemeinschaft e.V., der Trägerverein des Museums, in die neue Altstadt ins Haus zum Esslinger zu ziehen. Im September 2019 war es dann soweit, nun unter dem Namen „Struwwelpeter-Museum".

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag: 11.00 bis 18.00 Uhr; Pandemiebedingt kann es zu Abweichungen kommen.
Eintrittspreise Museum: € 7,00 / € 3,50; Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre
Adresse: Struwwelpeter Museum Hinter dem Lämmchen 2-4, 60311 Frankfurt - Neue Altstadt, Tel. 069/94 94 767-400; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ; www.struwwelpeter-museum.de