Banner
 

RheinMainTaunus

OnlineMagazin

Kunst & KulturAusstellungen › „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“

„Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“

Rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen werden ab 6. Oktober im Städel Museum gezeigt           von Ralph Delhees

20.09.21 || altFRANKFURT (20 September 2021) - Zwei Jahre nach ‚Making van Gogh‘ kommt die große Rembrandt-Ausstellung in das renommierte Städel Museum und setzt ein Zeichen des Aufbruchs für Frankfurt nach der langen Abstinenz durch die Pandemie. Mit „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam" feiert das Städel Museum ab 6. Oktober (bis 30. Januar 2022) den größten Künstler des niederländischen 17. Jahrhunderts: Rembrandt van Rijn. Die Ausstellung betrachtet erstmalig die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. Rembrandt beherrscht sämtliche Gattungen der Malerei: Porträts und Tronies, erzählende Historienbilder, Landschaften, Stillleben und Genreszenen. So gilt Rembrandt unter seinen Zeitgenossen als Universalkünstler. Er vermag es, kostbare Materialien durch Licht- und Farbeffekte ins Bild zu bannen.
60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Die Schau vereint den bedeutenden Frankfurter Bestand von 40 Kunstwerken des Meisters - darunter „Die Blendung Simsons" (1636) -, und wird um 94 herausragenden Leihgaben internationaler Museen bereichert. Insgesamt rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen - aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo Nacional del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington - beleuchten den eindrucksvollen Aufstieg und Durchbruch des Künstlers in den Jahren 1630 bis zur Mitte der 1650er-Jahre.

Auch die „Alten Meister" zeigen sich in neuem Licht- und Farbkonzept


Mit der Eröffnung der Rembrandt-Ausstellung ist auch der Sammlungsbereich Alte Meister des Städel Museums nach Umgestaltungsmaßnahmen wieder zugänglich. Ein neues Licht- und Farbkonzept lässt die Meisterwerke von Jan van Eyck, Lucas Cranach d. Ä., Tizian oder Nicolas Poussin im neuen Glanz erstrahlen.