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Im September geht es mit "Verspekuliert" weiter

Volkstheater Hessen gibt 25 Gastspiele bis November in Frankfurt, Hofheim und Offenbach

14.08.14 || altFRANKFURT (13. August 2014) - Nach 25 erfolgreichen - meist ausverkauften - Vorstellungen von Verspekuliert spielt das Volkstheater Hessen wieder ab 5. September im Kulturhaus am Zoo (ehemals Die Katakombe) im Frankfurter Ostend. Es folgen bis Anfang November weitere 25 Gastspiele in Frankfurt, Hofheim und Offenbach.

Verspekuliert ist ein Schwank von Adolf Stoltze in Frankfurter Mundart der mit viel Humor und hessischem Wortwitz zeigt, dass es nicht immer leicht ist, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Bearbeitet und inszeniert von Steffen Wilhelm, erwartet den Zuschauer ein Wiedersehen mit den bekannten Volkstheater-Schauspielern Iris Reinhardt Hassenzahl, Sabine Isabel Roller, Silvia Tietz, Andreas Walther-Schroth sowie Tim Grothe.

altDas Bild zeigt eine Szena aus "Verspekuliert". Foto: Volkstheater Hessen

Das Volkstheater Hessen hat sich nach dem Aus des Volkstheaters Liesel Christ im Cantatesaal im vergangenen Jahr von 17 Mitarbeitern zu einem neuen Verein zusammengeschlossen, um die 42 Jahre lange Tradition fortzuführen. Mit über 5.000 gesammelten Unterschriften und zahlreichen prominenten Unterstützern debütierte das Volkstheater ohne feste Spielstätte im Januar im Kulturhaus am Zoo und gastiert seitdem an weiteren Spielstätten im Rhein-Main-Gebiet.

"Verspekuliert" eine Komödie von Adolf Stoltze in Frankfurter Mundart


Der Schwank "Verspekuliert" in Frankfurter Mundart von Adolf Stoltze zeigt mit viel Humor und hessischem Wortwitz, dass es nicht immer leicht ist, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden.

Schorsch liebt Lenchen, und Lenchen liebt Schorsch. Die beiden jungen Leute wollen heiraten, sehr zur Freude von Schorschs Mutter, Frau Schnatter, die das patente Lenchen gerne zu ihrer Schwiegertochter hätte. Die Marktfrau verkauft Obst an einem Stand mitten in Frankfurt, ihr Sohn hilft dabei. Lenchens Vater ist diese Partie jedoch nicht gut genug. Der durch eine Erbschaft reich gewordene Rentier Balser Knoblauch, der sich auf sein Geld gerne etwas einbildet, will seine Tochter standesgemäß verheiraten und hat in der Kur auch schon den seiner Ansicht nach richtigen Schwiegersohn gefunden.

Dass Lenchen den Herrn Crispinus Sprenkelich nicht liebt, kümmert ihn wenig. Doch dann erfährt er zufällig von Frau Schnatter, dass ihr Sohn Schorsch ebenfalls Geld gespart hat. Nur wieviel? Das könnte ihm höchstens das Sparbuch verraten, das die Obsthändlerin für ihren Sohn in der Schürze aufbewahrt. Wie soll sich Balser Knoblauch nur entscheiden? Welcher der Männer ist die lukrativere Partie für seine Tochter? Am Ende sollte Knoblauch die Rechnung nicht ohne sein Lenchen machen ...

Mit Tim Grothe, Iris Reinhardt Hassenzahl, Sabine Isabel Roller, Silvia Tietz und Andreas Walther-Schroth. Bearbeitet und inszeniert von Steffen Wilhelm. Ausstattung: Claudia Rohde. Technik: Peter Teeuwen, Eberhardt Wendelmuth. (vthh)

Weitere Informationen unter www.volkstheater.eu