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Kunst & KulturBühne › „Herzog Blaubart“ - „Faust“ - „Wildente“ und „Tosca“

„Herzog Blaubart“ - „Faust“ - „Wildente“ und „Tosca“

Zwei Uraufführungen stehen im kommenden Jahr an: Aischylos "Orestie" und „Ruf der Wildnis" von Soeren Voima - Vorschau auf die Spielzeit 2016/2017 des Staatstheaters Darmstadt          von Britta Steiner-Rinneberg

08.09.16 || altDARMSTADT (07. September 2016) - „Heimweh nach Zukunft" heißt der rote Faden, der sich durch den Spielplan 2016/ 17 des Staatstheaters zieht. Unter Direktion von Oliver Brunner beginnt die neue Saison nach dem Eröffnungskonzert am 25. September mit der Oper „Herzog Blaubarts Burg", in der Isabel Ostermann Regie führt und Michael Mündel die musikalische Leitung hat. Am 30. September ist die Premiere von Henrik Ibsens 1885 uraufgeführtem Drama „Die Wildente", das Christoph Mehler einstudiert und am 8. Oktober die von Goethes "Faust", (erster Teil), den Carsten Wiegand herausbringt

Eine Woche später wird das Musical „Evita" von Andreas Lloyd Webber die Hörer erfreuen, das Erik Petersen inszeniert. Am 29. Oktober besorgt Dietrich Hilsdorf die Einstudierung von Mozarts „Cosi fan tutte", und einen Tag danach gibt es einen dreiteiligen Ballettabend in der Choreographie Tim Plegges. Am 3. November werden die Besucher sich in den Kammerspielen zum „Abschiedsdinner" unter Caro Thum einfinden. Am 20. November wird die Neueinstudierung Ulf Goerkes zu „Peter Pan" Kinder und Jugendliche ins Haus locken und für den 3. Dezember steht Puccinis Oper „Tosca" auf dem Spielplan, die Maria Höckmayr inszeniert und GMD Will Humburg dirigiert.

altAußenansicht des Staatstheaters Darmstadt

„Orestie", „Jenufa" und „Tannhäuser"


Das neue Jahr beginnt mit Charles Gounods Oper „Faust", die Carsten Wiegand am 28. Januar auf die Bühne bringt, gefolgt von Aischylos "Orestie" als Uraufführung der Neuübersetzung von Kurt Steinmann. Die Inszenierung am 11.Februar liegt in Händen Gustav Ruebs. Iris Stromberger wird am 24. Februar das Schauspiel „Ein seltsames Paar" von Neil Simon auf die Bretter bringen und Dirk Schmeding am 4. März Janaceks Oper „Jenufa". Für den 19. Februar steht das Ballett „Sommernachtstraum" in der Choreographie Tim Plagges auf dem Spielplan und für den 22. April Wagners „Tannhäuser", den Will Humburg im Großen Haus dirigiert.

In den Kammerspielen gibt es am 27. April Bov Bjergs "Auerhaus" unter Leitung Nike-Marie Steinbachs zu sehen und am 29. April die Uraufführung „Ruf der Wildnis" von Soeren Voima, die Christian Weise auf die Bretter bringt

altPausenfoyer des Staatstheaters. Fotos(2): Staatstheater Darmstadt

Am 19. Mai folgt im Kleinen Haus „Rough Lines", ein zweiteiliger Ballettabend von Itamar Serussi und am 27. Mai „South Pole", eine Doppeloper von Miroslav Srnka.

Am 1.Juni können sich die Opernfans auf die „Lyrischen Szenen" von Tschaikowsky freuen, deren Einstudierung in Händen Vasily Barkhatovs liegt, und für den 9. Juni steht die von überdrehten Dialogen und witzigen Pointen nur so strotzende „Pension Schöller" auf dem Spielplan, die Judith Kuhnert mit Witz und Temperament auf die Bühne bringen wird.

Dazwischen liegen als Wiederaufnahmen beliebte und viel gefragte Stücke aus Oper und Schauspiel: „Carmen" (1.10.) das Musical „Cabaret" (11.11.) „Hänsel und Gretel" (8.12.), „Rigoletto" (16.12.), „Loriots gesammelte Werke" (14.9.), „Die Räuber" (14.10.) und „Der nackte Wahnsinn" (5.10.), sowie die neun Sinfoniekonzerte und Kammerkonzerte (im Kleinen Haus, die Darmstädter Gespräche, die Hessischen Theatertage und eine ganze Reihe „Extras", die fast für jeden etwas parat haben.