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Neustrukturierung der Förderung soll Filmstandort stärken

Die hessische Filmförderung muss im Vergleich zu anderen erfolgreichen Ländern sichtbar weiterentwickelt werden

10.12.12 || altWIESBADEN (10. Dezember 2012) - Bei einem Treffen in Wiesbaden haben Vertreter der Hessischen Filmförderung, des Hessischen Rundfunks, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), der Hessischen Film- und Medienakademie sowie der Initiative Hessen Film gemeinsam mit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, über die Zukunft der Filmförderung in Hessen beraten. Die Teilnehmer waren sich einig: „Der nun begonnene sehr konstruktive Dialog muss am Ende zu einer Stärkung des Film- und Medienstandorts Hessen führen. Mit der derzeitigen Förderstruktur und dem verfügbaren Budget wird im Bereich der kulturellen und wirtschaftlichen Filmförderung bereits viel erreicht. Um jedoch ein bessere nationale und internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen, die beispielsweise durch eine Aufnahme in den Filmförderverbund „Focus Germany" deutlich wird, muss die hessische Filmförderung auch im Vergleich zu den anderen erfolgreichen Ländern weiterentwickelt werden. Dies kann unter anderem durch eine Bündelung der Aktivitäten, eine zentrale Ansprechstelle und neue Partner erreicht werden. Neue Aufgaben und Projekte können innerhalb des bestehenden Budgets nicht realisiert werden.

Klar wurde auch, dass der kommende Prozess nicht kurzfristig innerhalb weniger Wochen zu realisieren ist, da hierzu beispielweise umfangreiche haushaltsrechtliche und gesellschaftsrechtliche Fragen zu klären sind. Hierzu soll bei einem weiteren Treffen Ende des ersten Quartals 2013 weiter beraten werden." (sr/hmwk)