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Kunst & KulturMusik › Die 21. Bachwochen locken mit spannendem Programm

Die 21. Bachwochen locken mit spannendem Programm

Musikalische Raritäten mit Werken von Bach, Biber, Händel, Vivaldi, Schnittelbach und Couperin in Wiesbadener Kirchen           von Britta Steiner-Rinneberg

06.10.15 || altWIESBADEN (06. Oktober 2015) - Die 21. Wiesbadener Bachwochen stehen bald vor der Tür. Sie werden am 6. November in der Bergkirche vom Barockensemble Incontro eröffnet, dasunter dem Thema "Ausblick ins Paradies" mit Werken von Bach, Biber, Händel, Vivaldi, Schnittelbach und Couperin die bis zum 12.Januar währenden Genüsse einleiten wird. Ausführende sind Julia Huber (Barockvioline, Daniel Wartenberg( (Cello). und Christian Pfeifer (Cembalo und Truhenorgel).

Einen Tag später wird in St. Bonifatius das Requiem von Faure erklingen. das der Bariton Johannes Hill. Mitglieder des Wiesbadener Staatsorchesters und der Projektchor des Bistums Limburg unter Leitung von Andreas Grossmann aufführen werden. An der Orgelbank Gabriel Dessauer.

Am 8.11. gibt es in der Marktkirche einen Kantaten-Gottesdienst, in dem Vokalsolisten der Musikhochschule Frankfurt und das Bach-Collegium die Bach-Vesper bestreiten und Probst Oliver Albrecht die Predigt halten werden. Ein Orgelkonzert rund um Bach kommt unter Marius Mack mit Werken von Johann Sebastian. Schumann und Franz Liszt am gleichen Tag abends in der Lutherkirche zu Gehör.

Am 10. November kann man in der Christophoruskirche dem Barockfagottisten Sergio Azzolini und dem Ensemble Parnassi musici begegnen, das mit Werken von Händel, Bach und Vivaldi erfreuen wird.

Am 14.11. haben die Musikfreunde Gelegenheit, Dvoraks "Requiem" in der Marktkirche kennen zu lernen. Unter Martin Lutz Leitung singen die Sopranistin Hannah Morrison, die Altistin Melinda Paulsen, der Tenor Andreas Weller und der Bassist Christian Immler die Solopartien des späten Meisterwerks, das von schmerzlicher Trauer, Verzweiflung, Zorn und stiller Verinnerlichung erzählt. Einige Musikfreunde werden es vielleicht auch unlängst als Abschluss des RMF in der Eberbacher Basilika erlebt haben.

Am 15.11.gibt es in der Christophoruskirche Flötensonaten zu hören, die Karl Kaiser auf der Traversflöte und Sabine Bauer am Cembalo spielen. Mit Werken von Johann Sebastian, seinen Söhnen Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christian und Johann Christopf Friedrich, wird fast die ganze Bach-Familie zu Gehör kommen.

Der 21.11. gehört der Aufführung des Oratoriums " The Dream of Gerontius" von Edward Elgar, das heute zu den bedeutendsten Werken dieser Gattung gerechnet wird. Unter Jörg Endebrocks Leitung sind in der Lutherkirche Bachchor und Bachorchester Wiesbaden zu hören, dazu die Solisten Robert Gambill als Gerontius, Franziska Gottwald als Engel und Raimund Nolte in der Partie des Priest.

Am 22.11. gibt es in der Schiersteiner Kirche unter dem Titel "Vom Himmel auf Erden" Lautenmusik zu hören, die von Pater Ferdinand Fischer gesammelt wurde und in den Notenarchiven des Klosters Kremsmünster aufbewahrt wird, einer der größten Sammlungen dieser besonderen Musik. mit der Hubert Hoffmann , einer der profilierten Lautenisten seiner Art, zu erfreuen gedenkt und außerdem eigene Solosonaten vorstellt. - Am 26.11. kann man im Kulturzentrum Schlachthof "Bachmusik original und weitergedacht" erleben: Ein Projekt besonderer Art, das Musik Johann Sebastians mit elektronischen Kompositionen von Tomek Kolszynski verbindet, auf die man schon gespannt sein darf.- Sm 27.11.findet in der Schiersteiner Kirche ein von Lutz geleitetes Gesprächskonzert statt mit der Sopranistin Natascha Jung und Annemarie Hickethier (Viola da Gamba),dessen Titel "Lecons de Tenebres" (Musik am Hof des Sonnenkönigs) lautet.

Festliche Neujahrsmusik wird am 9,Januar 2016 erklingen, wenn Barockorchester, Chor und Vokalsolisten des Kollegs für Alte Musik aus Mainz unter Christian Rohrbachs Dirigat Christoph Graupners "Oratorium zum neuen Jahr" unter dem Titel "Herr der Zeiten" in der Lutherkirche aufführen werden. - Am 15.1. findet dann das Orgelkonzert der Juroren des Orgel-Wettbewerbs statt und anschließend die Verleihung des Bachpreises der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18,30 Uhr. Karten gibt es über Musikhaus Petroll, Tickets für Rhein-Main und Tourist Information. Die Preise für die Bachwochen bewegen sich zwischen 10 und 30 Euro).