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Sehens- und Hörenswertes im Festspielhaus ab Ende Januar

Baden-Baden lädt zu den Oster- und Pfingstfestspielen 2017 ein - Eine Vorschau von Britta Steiner-Rinneberg

19.01.17 || altBADEN-BADEN (18. Januar 2017) - Wer musikalische Genüsse außerhalb des eigenen Bereichs kennen lernen möchte, sollte nach Baden-Baden blicken, wo ein erlesenes Programm auf die Interessenten wartet. Nach dem Auftakt mit Christopher Parks Beethoven, Schumann, Olga Neuwirth und Strawinsky gewidmeter Matinee wird die Besucher eine interessante Folge unterschiedlicher Veranstaltungen erwarten, die sich viele nicht entgehen lassen möchten: Etwa die farbenprächtige Produktion des Budapester Operetten- und Musiktheaters, die mit Kuriositäten aus der faszinierenden Disney-Welt alle begeistern wird.

Am 25. Januar sind Riccardo Muti und das Chicago Symphony Orchestra in Baden-Baden zu Gast und werden die Hörer mit Werken von Paul Hindemith, Edward Elgar und Modest Mussorgski bekannt machen. Die Star-Geigerin Anne Sophie Mutter ist am 28. Januar zu Gast und wird ihre Fans mit Werken Curriers, Mozarts, Ravels und Saint-Saens beglücken. Einen Tag danach (29. Januar) gibt es Gelegenheit, die Cellistin Sol Gabetta und die Pianistin Helene Grimaud zu bewundern, die nach Kompositionen Arvo Pärts und Robert Schumanns im zweiten Teil Werke von Claude Debussy und Johannes Brahms vorstellen.

Ein Frühjahr mit gefeierten Solisten


Die Mezzo-Sopranistin Elina Garanca und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz werden am 3. Februar mit Arien und Instrumentalwerken Verdis, Massenets, Berlioz und anderen beglücken. Das „Ensemble Blechlabor" wird am 4. Februar die Szene beherrschen und Liebhaber der etwas lauteren Tonart mit Musik von Domenico Gallo, Sergei Rachmaninow, Aaron Copland und Friedrich Gulda verwöhnen. In einer Matinee wird am 5. Februar der gefeierte Klarinettist Horatio Ferreira zu Gast sein, der Werke Bohuslav Martinus, Kimmo Hakolas, Debussys, Liszts und C.M. von Webers vorstellt.

Michael Wollny (Klavier) und Vincent Peirtani (Akkordeon) wollen am 10. Februar mit einer JazzNight für ihre Fans und werden mit der Jahnke-Konzertdirektion die Besucher begeistern. Für den 18. und 19. Februar ist das berühmte Bejart Ballet Lausanne angesagt, das mit den Choreographien „Piaf", „Tombees" und „Mandarin merveillieux" alle Tanzenthusiasten auf den Plan ruft. Olga Peretyatko und Lawrence Browniee, der erfolgreichste Belcanto-Tenor Amerikas, werden am 24. Februar zu Gast sein und die Besucher mit Arien aus „Il Puritani", den „Perlenfischern" und der „Regimentstochter" begeistern. die das Sinfonieorchester Basel unter Leitung Speranca Scapuccinis begleitet. Der Pianist Simon Trpceski kommt am 26. Februar ins Haus, der in einer Matinee Werke von Rimsky-Korsakow ,Ravel und Poulenc vorstellen wird.

altSchauspielhaus Baden-Baden. Foto: Schauspielhaus BB

Der März beginnt im Festspielhaus mit den „Jahreszeiten" von Vivaldi und Piazolla, die Andres Gabetta (Violine und Leitung), der Bandeon ist Stefano Pietrodarchi und Sol Gabetta vorstellen werden. Einen Tag später locken anlässlich seines 70. Geburtstags der Geiger Gidon Kremer, die Pianistin Martha Argerich und die Kremerata Baltica ins Festspielhaus, wo sie ihre Gäste mit einem „Überraschungsstück", mit Mozarts Doppelkonzert und Weinbergs Klavierquintett begrüßen und ehren wollen.

Die Ostertage mit „Tosca" und „ Carmen"


Die Osterfestspiele Baden-Baden beginnen am 7. April mit einer Neuinszenierung von Puccinis „Tosca", die auch am 10, 13. und 17. April gegeben wird. Unter Simon Rattle, der die Berliner Philharmoniker leitet, singen Kristine Opolais die Tosca, Marcello Alvarez den Cavaradossi und Evgeny Nikitin den Scarpia. Bartlett Sher steht für die Regie und Michael Yeargen für die Bühnenbilder. Am 9., 12. und 16. April wird als Kammeroper Marius Constants „Tragedie de Carmen" unter dem Dirigat Simon Rösslers vorstellen: Mit Gesangssolisten der Baden-Württembergischen Musikhochschulen. Stipendiaten der Orchester-Akademie und Schauspielern des Theaters Baden-Baden.

Nach den Meisterkonzerten der Berliner Philharmoniker folgt am 29. und 30. April das Cloud Dance Theatre of Taiwan mit den Choreographien von Lin Hwai-Min: „White Water" und „Dust", die zu Musik von Satie, Ibert, Saygun und Schostakowitsch erklingen wird. Am 12..Mai wird Hillary Hahn unter Leonard Slatkin, der das Orchestre National de Lyon dirigiert, Werke von Cesar Franck, Peter Tschaikowsky und Hector Berlioz zu Gehör bringen, am 14. Mai die Sopranistin Sophie Karthäuser Werke von Josef Martin Kraus, Mozart und Beethoven, und am 21. Mai wird die berühmte Hornistin Marie-Luise Neunecker Robert Schumanns Adagio As-Dur und Brahms Trio für Horn, Violine und Klavier als Ohrenschmaus servieren.

Anschließend finden die Pfingstfestspiele statt, an deren erstem Feiertag (1. Juni) Sir Andras Schiff am Flügel sitzt, um mit Bach, Bartok, Janacek und Schumann die Hörer zu bannen. Einen Tag danach sind Diana Damrau und der Bassbariton Nicolas Teste zu hören, die mit Arien, Duetten und Instrumentalmusik aus Opern Meyerbeers, Massenets und Verdis erfreuen werden. Pfingstsamstag wird Thomas Hengelbrock Wagners „Rheingold" dirigieren: Als. konzertante Aufführung, in der Michael Volle ( Wotan), Katherina Karneus (Fricka), Gabriele Scherer ( Freya) und Daniel Behle in der Partie des Loge zu erleben sind. Am Sonntag erklingt unter Herve Niguets Stabführung Le Concert Spirtuel, sowie Händels Wasser-und Feuermusik, ünd am Montag werdeni die Geigerin Anne Sophie Mutter und ihre Virtuosi die Besucher als sommerlichen Gruß mit Vivaldis „ Vier Jahreszeiten" erfreuen.

Buchungen für die Veranstaltungen über Telefon 77 21 - 30 13 101 oder www.festspielhaus.de