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Kunst & KulturMusik › Festkonzert zum Reformationsjubiläum

Festkonzert zum Reformationsjubiläum

22. Wiesbadener Bachwochen laden ein - Bach‘s Weihnachtsoratorium in diesem Jahr sehr früh und schon bald ausverkauft           Eine Vorschau von Britta Steiner-Rinneberg

30.10.17 || altWIESBADEN (29. Oktober 2017) - Die 22. Wiesbadener Bachwochen wurden vergangenen Freitag im Herzog-Friedrich-August-Saal der Casino-Gesellschaft in der Friedrichstraße eröffnet mit Werken von Johann Sebastian Bach und Werke von Georg Philipp Telemann (1681-1767), anlässlich dessen 250. Todestag. Das Festkonzert wurde vom Barockorchester La Stagione unter der Leitung von Michael Schneider dargeboten. Auf dem Programm standen vielbeachtet Bachs „Fünftes Brandenburgisches Konzert D-Dur BWV 1050" und von Telemann die Trauungskantate „Herr, hebe an zu segnen" und ebenfalls aus der „Trauungskantate „Ein wohlgezogen Weib ist nicht zu bezahlen" und die „Sinfonia spirituosa - Concerto e-Moll".

Zum Reformationsjubiläum folgt am 31. Oktober das Festkonzert mit Werken von Werner Fabrizius, Johann Krieger, Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller, I.S. Bach und Christoph Graupner. Solisten sind Sibylla Rubens und Heike Heilmann (Soprane), Franz Vitzthium (Countertenor), Adreas Post (Tenor) und der Bassist Markus Flaig. Unter Leitung Kantor Jörg Endebrocks werden der Kammerchor des Wiesbadener Bachchores und das Johann Rosenmüller-Ensemble Leipzig singen.

Das Bach-Ensemble Wiesbaden zusammen mit Martin Lutz(zweiter von rechts vorne) im verganenen Jahr.Foto: RMT-Archiv

Am 4. November findet unter Thomas Pietschs Leitung ein Abend mit Violine solo statt, und tags dararauf präsentiert sich unter Leitung Graf Münsters in der Marktkirche die Bach-Vesper. Der Cellist Stephan Schrader wird am 10.November Bachs Sechs Suiten für Cello solo spielen, und am 11.November soll „Luthers Laute" erklingen mit Musik aus der Reformationszeit. Es singt der Countertenor Franz Vitzthum, und Julian Behr spielt die Renaissancelaute. Für den 14. November steht das Orgelkonzert „Bach und Bach" auf dem Plan, bei dem Miichel Kocot an der Orgelbank sitzen wird.

Verdis „Messa da Requiem" unter Dirigat von Martin Lutz wird in der Marktkirche am 18.November aufgeführt. Als Solisten hat er die Sopranistin Jihyun Cecilia Lee, die Altistin Ursula Eittinger, den Tenor Gustav Quresma und den Bassisten Martin Mertens verpflichten können. Am 25.November folgt Beethovens „Missa solemnis" in der Lutherkirche. Solisten sind die Sopranistin Katharina Persicke, die Altistin Marian Echstest, der Tenor Georg Poplutz und der Bassist Marius Flaig. Die Solovioline wird Alexandra Bartha spielen; die Gesamtleitung hat Jörg Endebrock.

Das Chorkonzert von Antonio Vivaldi wird am 2. Dezember erklingen, das Kantor Christian Pfeifer einstudiert. Es singen die Kantorei der Bergkirche, das Barockorchester Capella Montana und die Solisten Antonia Regis (Sopran), die Altistin Maria Dehler und der Tenor Fabian Kelly. Einen Tag später, am 3. Dezember, wird in der Schiersteiner Kantorei „ Musik für Traversflöte" erklingen, die Karl Kaiser spielen und Martin Lutz am Cembalo begleiten wird.

Ungewöhnlich früh freuen sich die Wiesbadener bereits am 9. Dezember in der Marktkirche über das traditionelle Weihnachtsoratorium von Bach, das Martin Lutz mit „seiner" Schiersteiner Kantorei aufführen wird. Mit Jaroslav Roucek und K.Kaiser (Traversflöte), Ingo de Haas und Margaret MacDuffie ( mit Barockviolinen), Dmitry Dichtiar (Cello) und Markus Stein an der Orgelbank. Das Konzert wird dem Vernehmen nach zeitig ausverkauft sein, weshalb Interessierten Hörern geraten wird, sich möglichst rasch noch um Karten ihrer Wahl zu bemühen.