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Kunst & KulturMusik › Der traditionelle „Winter in Schwetzingen“ ist der Letzte

Der traditionelle „Winter in Schwetzingen“ ist der Letzte

Viele Kostbarkeiten stehen ab 29. November auf dem Programm - Heidelberg präsentiert im Rokokotheater letztmals die Opera Napoletana           Eine Vorschau von Britta Steiner-Rinneberg

06.11.17 || altSCHWETZINGEN (5. November 2017) - Der von Heribert Germeshausen initiierte und vom Publikum begeistert aufgenommene 12. und zugleich letzte „Winter in Schwetzingen" wird am 29. November beginnen. Er bringt neben der Oper „Mitridate" von Nicola Antonio Porpora (in der Fassung von 1736) weitere Kostbarkeiten wie das Weihnachtsoratorium von J.S.Bach und zwei Konzerte der von Wolfgang Katschner geleiteten Lautten Compagney Berlin zu Gehör: Das Programm wird wieder alle Liebhaber dieser Epoche auf den Plan rufen, weil sie keinen Termin versäumen wollen und sich daher zeitig um Karten ihrer Wahl bemühen werden.

Die Grafik zeigt etwas durch die Farbe verfrendet den barocken Theatersaal im Schwetzinger Schloss. Grafik Theater Heidelberg

Anlässlich des 250. Todestages von Nicolo Antonio Porpora wird das Festival im Rokokotheater Schwetzingen mit Porporas Oper „Mitridate" unter Leitung Felice Venanzonis beginnen. Regie führt Jocopo Spirei, und Madeleine Boyd sorgt für die dem Stück entsprechenden Kostüme. Am 30. November folgt als interdisziplinäres Symposium „Affekt" in Heidelberg und Schwetzingen. Auszüge aus „Alto Giove" von „Polifemo", „Didione Abbandonata" und „Ifigenia in Tauride" warten am 1. Dezember auf die Hörer. Von der Berliner Lautten Compagney begleitet singen die Sopranistin Yasmin Ökzan und der Coutertenor Antonio Giovannini.

Unter Thierry Stöckels Leitung wird am 14. und 17. Dezember das Vivaldi, J.S. Bach und G. Ph. Telemann gewidmete traditioinelle Weihnachtskonzert erklingen, das vom Philharmonischen Barockorchester Heidelberg dargeboten wird. Am 23. Dezember folgt unter Christian Kabitz Dirigat das 2.Bach-Chor-Konzert in der Heidelberger Peterskirche mit Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium". Die Sopranistin Hannah Zumsande, die Altistin Olivia Vermeulen und der Tenor Maxmiliahn Argmann sind als Solisten angekündigt.

Im Schwetzinger Rokokotheater wird am 29. Dezember „Misterio: Biber trifft Piazolla" zu erleben sein: Unter der musikalischen Leitung Wolfgang Katschners, der auch Laute und Theorbe spielen wird, sind die „Rosenkranzsonaten" von Heinrich Ignaz Biber, sowie Tangos von Astor Piazolla zu erleben. Psalmenvertonungen von Benedetto G. Marcello, die Jürgen Banholter dirigiert folgen am 14. Januar 2018. Mit von der Partie sind die Gioia Armonica und der Countertenor Terry Wey. Am 27. Januar 2018 findet dann in der Schwetzinger Schlosskapelle als Abschluss der Reihe mit Werken G.Ph. Telemanns das traditionelle Preisträgerkonzert der Austria Barock Academie statt, die seit Jahren den „Schwetzinger Winter" bereichert und von Operndirektor Heribert Germeshausen geleitet wird.