Banner
 

RheinMainTaunus

OnlineMagazin

LifestyleFreizeit › Zwei Frankfurter Stadtoberhäupter um 1866

Zwei Frankfurter Stadtoberhäupter um 1866

Ralf Roth spricht in der Stadtbücherei über Constantin Fellner und Daniel Heinrich Mumm

28.01.09 || FRANKFURT (28. Januar 2009) - Die Zeit der Freien Stadt Frankfurt endete 1866. Frankfurt wurde preußisch und sollte hohe Kontributionszahlungen leisten.

Die Frankfurter weigerten sich allerdings, die komplette Summe zu bezahlen, was Preußen als offene Rebellion wertete - der mit der Situation überforderte letzte Bürgermeister der Freien Stadt Carl Constanz Victor Fellner nahm sich daraufhin das Leben.

Seine Bedeutung für die Frankfurter Geschichte behandelt Ralf Roth von der Frankfurter Goethe-Universität in seinem Vortrag am Montag, 2. Februar. Dabei nimmt er in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei (Hasengasse 4) auch dessen Nachfolger in den Blick: Daniel Heinrich Mumm. Dieser wurde später zu Mumm von Schwarzenstein geadelt.

Über ihn hatte der Frankfurter Nationaldichter Friedrich Stoltze gespottet: „Mumm von Schwarzenstein wird der genannt, weil er den Stein der Weisen nicht fand".

Stoltze spielte damit auf die zahlreichen drängenden wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme an, die sich der Stadt Frankfurt in dem Jahrzehnt nach der „Preußischwerdung" stellten und für die alle gleichzeitig eine Lösung gefunden werden musste. Wie Mumm diese Aufgabe gelöst hat, macht dieser dritte Beitrag zur Vortragsreihe „Frankfurter Stadtoberhäupter" deutlich.

Ralf Roths Vortrag „Constantin Fellner und Daniel Heinrich Mumm. Das Ende der Reichsstadt und der Beginn der preußischen Zeit" beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen hat Lutz Becht vom Institut für Stadtgeschichte, Telefon 069/212-38241, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. (pia)