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4. Februar Weltkrebstag: Erster Mamma Mia! Patientenkongress Deutschlands

Hessische Krebsgesellschaft ist Schirmherrin - Mehr als nur Vorträge - Rückfragen der Teilnehmerinnen erbeten - 600 Gäste erwartet           von Ralph Delhees

02.02.18 || altFRANKFURT (02.Februar 2018) - „Für Frauen, die mitreden wollen!", so der Untertitel des Ersten Mamma Mia! Patientenkongress Deutschlands, der an diesem Sonntag, 4. Februar, anlässlich des Weltkrebstages im Kongresshaus der Messe Frankfurt,dem Kap Europa, statt findett. Es handelt sich um einen Patientenkongress der sich mit gynäkologischen Krebserkrankungen beschäftigt. Er wird organisiert vom Brustkrebsmagazin Mamma Mia!. Schirmfrau ist die „Hessische Krebsgesellschaft e.V.". Partner sind die „German Breast Group" und das „BreastNet Rhein-Main".

Der Patientenkongress wendet sich insbesondere an Frauen, die sich für ihre Krankheit interessieren und sich informieren möchten. Denn Therapieentscheidungen sollten mit dem behandelnden Arzt getroffen werden und hier gilt nur eine informierte Patientin hat meist eine bessere Prognose zu erwarten. Nicht nur Informationsvorträge gibt es bei dem Kongress, es können spezifische Rückfragen an Fachärzte gestellt werden und dies nicht nur zu Brust- und Eierstockkrebs, sondern auch über andere gynäkologischen Krebserkrankungen. Hierzu zählen u.a. Gebärmutter-, Gebärmutterhals-, oder Vulvakrebs. Angesprochen werden bei der Veranstaltung zum Weltkrebstag auch die Themen Früherkennung und Prophlaxe. Besonders wichtig ist die Aufklärung für Frauen jeden Alters die HPV-Impfung durch die Krebserkrankungen verhindert werden können.

altNicht nur Frauen betrifft das Thema Krebs, so sind auch Männer, z.B. öfters von Brustkrebs, betroffen. Informiert wird so auch über das Vorbeugungen von Krebsträgerinnen und -trägern bestimmter Genmutationen, für sie gibt es bestimmte prophylaktische Maßnahmen. Wichtig ist für alle Betroffenen, dass frühzeitig die Krankheit entdeckt wird und hierzu trägt z.B. das Mammographiescreening bei.

Verwirklichung einer Idee schlug sofort ein


Ziel ist, die Früherkennung als auch die Behandlungen noch weiter zu optimieren, insbesondere durch die enge Vernetzung und Kooperation der regionalen Brustzentren und Onkologischen Praxen. 42 Referentinnen und Referenten, besonders aus dem Rhein-Min-Raum, informieren im Plenum sowie in den Spezialgruppen zu 45 verschiedenen Themenbereichen (eine Auflistung der Teilnehmer finden sie zum Schluss des Beitrages).

Die Verwirklichung einer langgehegten Idee, einen Patientenkongress zu organisieren, kam den Herausgeberinnen von „Mamma mia", Anne-Claire Brühl und Eva Schumacher-Wulf,schon früh. Im vergangenen Jahrbegannen sie mit der Suche nach Kooperationspartnern und Sponsoren. Vom Echo waren beide überwältigt, denn sowohl die „German Breast Group" und das „BreastNet Rhein-Main" erklärten sich sofort bereits mitzumachen und auch als Kooperationspartner mit einzusteigen und die Hessische Krebsgesellschaft e.V. übernahm die Schirmherrschaft. Überzeugt waren so auch schnell die Sponsoren, denn ohne sie wäre solch eine Veranstaltung unmöglich. Erfreulich warebenfalls die spontane Zusage von dutzenden von Experten, die sich anboten patientenverständliche Vorträge für den Kongress vorzubereiten.

Wichtig ist, dass die Chance während des Kongresses genutzt wird, die Referenten anzusprechen, wenn etwas nicht verstanden wurde bei den Vorträgen.

altDie Teilnehmer an der Vorstellung des Ersten Mamma Mia! Patientenkongress  Deutschlands   (von links):Eva Schumacher-Wulf, Herausgeberin des Brustkrebsmagazin Mamma Mia! und Veranstalterin des 1. Mamma Mia Patientenkongress; PD Dr. med Marc Thill, Chefarzt für Gynäologie und Geburtshilfe  Agapleston Markus Krankenhaus, Breast Net;  Hanna Bohnenkamp, Schirmherrin Hessische Krebsgesellschaft e.V., Dipl.-Psych., Psychoonkologin WPO/DKG,  Geschäftsführerin und Leitung Psyc (2)hsoziale Krebsberatungsstellen; Sabine Seiler,  Fachärztin für Gynäologie und Geburtshilfe, Medical Advisor, GBG German Breast Group. Fotos (2): Ralph Delhees und Reproduktionen (2): Mamma Mia/Ralph Delhees

Wann, was und wo:


1. Mamma Mia! Patientenkongress Deutschlands findet am Weltkrebstag, Sonntag, den 4. Februar 2018, im Kap Europa (Kongresshaus der Messe Frankfurt, Osloer Str. 5, 60327 Frankfurt am Main) statt.

Der Patientenkongress beginnt um 9:30 Uhr und endet um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei!

In den Pausen können sich die Gäste an zahlreichen Ausstellerständen informieren.

Ganz kurz alles über "Mamma Mia!"


Die Idee, ein Brustkrebsmagazin zu entwickeln, entstand im Jahr 2005 nach der Brustkrebserkrankung von Eva Schumacher-Wulf. Seit September 2006 erscheint die Zeitschrift „Mamma Mia! Das Brustkrebsmagazin" vierteljährlich. 2008 wurde das Magazin mit dem „Brustkrebskommunikationspreis" der Deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet.

Im Mai 2009 wurde außerdem das Sonderheft „Komme ich aus einer Krebsfamilie? Informationen für Männer und Frauen zum familiären Brust- und Eierstockkrebs" publiziert.

Seither sind weitere Sonderhefte entstanden, so beispielsweise zur individuellen Tumortherapie, zur Brustrekonstruktion, zum metastasierten Brustkrebs oder zum familiären Darmkrebs.

altKurzübersicht des Programms am Weltgesundheitstag

Teilnehmende Zentren:


Hochtaunuskliniken, Bad Homburg; Main-Taunus-Kliniken, Bad Soden; Klinikum Höchst, Frankfurt; Centrum für Hämatologie und Onkologie Bethanien, Frankfurt; Klinikum Nordwest, Frankfurt; St. Marienkrankenhaus, Frankfurt; Agaplesion Markus Krankenhaus, Frankfurt; Uniklinikum J.W.G-Universität, Frankfurt; Uniklinikum J.W.G-Universität Frankfurt/UCTAmbulanz für molekulare Therapien Main- Kinzig-Kliniken/Krankenhaus Gelnhausen; Gemeinschaftspraxis für Hämatologie/Onkologie, Langen; Uniklinikum Johannes Gutenberg-Universität, Mainz; Sana Klinikum, Offenbach; Ketteler Krankenhaus, Offenbach; Asklepios Paulinen Klinikum, Wiesbaden.

Referenten:


Prof. Wolf Bechstein, Uniklinik Ffm; Prof. Sven Becker, Uniklinik Ffm; Dr. Melina Biskamp, KH Nordwest; Dr. Jochen Breuer, Onkologie Bethanien; Dr. Stefanie Buchen, Paulinen Klinikum Wiesbaden; Prof. Dominik Denschlag, Hochtaunus-Kliniken HG; Dr. Bettina Dominik, Sana Klinikum Offenbach; Dr. Ahmed El-Balat, Uniklinik Ffm; Prof. Joerg Engel, KH Nordwest; Dr. Kerstin Engelmann; Dr. Dagmar Giesecke, Hochtaunus Kliniken; Claudia Gutmann, Psychoonkologin; Prof. Peyman Hadji, KH Nordwest; Prof. Annette Hasenburg, Uniklinik Mainz; Dr. Annika Hildmann, Hochtaunus-Kliniken HG; Prof. Christian Jackisch, Sana Klinikum Offenbach; Prof. Dr. Elke Jäger, KH Nordwest; Dr. Annette Junker-Stein, Klinikum Frankfurt Höchst; Dr. Katharina Kelling, Markus KH; Dr. Silvia Khodaverdi, Sana Klinikum Offenbach; Dr. Wiebke Kohl, Kliniken Essen-Mitte; Dr. Jens Kosse, Sana Klinikum Offenbach; Prof. Dr. Sibylle Loibl, German BreastGroup; Prof. Dr. Volker Möbus, Klinikum Frankfurt Höchst; PD Dr. Nicole Sänger, Uniklinik Ffm; Dr. Iryna Schmeil, Uniklinik Ffm; Dr. Tina Schnitzbauer, Markus KH; Benjamin Schnappauf, Sana Klinikum Offenbach; Dr. Elke Schulmeyer, Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen; Dr. Christina Schulze, Markus KH; PD Dr. Ulf Seifart, DRV Hessen; Dr. Sabine Seiler, GBG; Prof. Christine Solbach, Uniklinik Ffm; Stefan Spiegelberg, Hochtaunus-Kliniken HG; Peter Stuzmann, Markus KH; Dr. MorvaTahmasbi-Rad, Uniklinik Ffm; Prof. Hans Tesch, Onkologie Bethanien; PD Dr. Marc Thill, Markus KH; Dr. Theresa Tysiak, Klinikum Frankfurt Höchst; Dr. Eva Velten, KH Nordwest; Prof. Thomas Vogl, Uniklinik Ffm; Prof. Wolfgang Weikel, Uniklinik Mainz

Mehr unter: http://mammamia-online.de/service/patientenkongress/

Leben mit Krebs in Frankfurt: Wegweiser in Deutsch, Türkisch und für das Smartphone


Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt weist am Weltkrebstag auf die Broschüre „Leben mit Krebs in Frankfurt" hin. Frauendezernentin Rosemarie Heilig dazu: „Krebs kann jeden treffen. Deshalb haben wir den Wegweiser gemeinsam mit der Krebsberatungsstelle für betroffene Frauen und Männer entwickelt. Er bietet hilfreiche Informationen und wichtige Adressen rund um das Thema Krebs"."

In den Kapiteln „Beratung und Unterstützung"; „Bewegung, Entspannung, Ernährung und Wohlfühlen"; „Selbsthilfe"; „Sozialrechtliche Informationen"; „Betreuung und Pflege" sowie „Überregionale Angebote" sind solche Angebote, die sich speziell an Frauen richten, gesondert aufgeführt.

In deutscher Sprache steht der Frankfurter Krebswegweiser auch zur mobilen Nutzung auf dem Smartphone zur Verfügung.

Dafür wird die App „GuideWriters" - http://GuideWriters.com - benötigt. Im dortigen Store findet sich der „Wegweiser - Leben mit Krebs in Frankfurt" zum kostenlosen Download.