Banner
 

RheinMainTaunus

OnlineMagazin

LifestyleReise › Neue Station verbindet Terminal 1 C mit Skyline-Bahn

Neue Station verbindet Terminal 1 C mit Skyline-Bahn

Bei Anschlussflügen in Frankfurt wird Zeit vor allem von Fluggäste der Lufthansa und den Mitgliedern der Star Alliance gespart - Investition in die Zukunft           von Karl-Heinz Stier

06.07.17 || altFRANKFURT (06. Juli 2017) - Beim innerbetrieblichen Transport von Passagieren auf dem Flughafengelände hat Fraport einen weiteren Schritt nach vorn getan. Flughafenchef Dr. Stefan Schulte durchschnitt zur offiziellen Eröffnung der Skyline-Bahn-Erweiterung ein blaues Band und zeigte sich äußerst zufrieden über das neue Projekt: „Diese Verbindung war mir ein Herzensanliegen, schließlich habe ich schon vor fünf Jahren um dieses Vorhaben gekämpft".

Diese neue Haltestelle (offiziell "PTS-Station C" genannt*) verbindet dem Bereich C im Ostteil von Terminal 1 mit der Skyline-Bahn. Transitreisende können hier ein- und aussteigen und zeitsparender zu ihren Anschlussflügen gelangen. Das macht in der Regel 15 Minuten und einen Kilometer weniger Entfernung aus. Passkontrollen entfallen für die Nutzer der neuen Station. Profiteure der Neuregelung sind vor allem Fluggäste der Lufthansa und den weiteren Mitgliedern der Star Alliance, die umsteigen wollen.

altFlughafen-Chef Dr. Schulte gibt neue Stationsanbindung der Skyline-Bahn frei

Der Ausbau der Strecke nahm 19 Monate in Anspruch und kostete 24 Millionen Euro. Nach Ansicht von Dr. Schulte wird das die Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens stärken. Laut Plan wird auch das geplante Terminal 3 mit den neuen Flugsteigen G H J später angebunden. In das Terminal selbst falle auch die Abwicklung der Low-Cost-Carrier, also der Billigflieger. Der Fraport-Chef ist zuversichtlich, dass dieses Terminal 2023 mit einem Kostenvolumen zwischen drei und dreieinhalb Milliarden Euro, in Betrieb gehen kann.

altDie Skyline-Bahn verbindet nun auch die C- Station **

Dr. Schulte zum Verhältnis Lufthansa/Fraport : „Wir sind in konstruktiven Gesprächen"


Stellung nahm Dr. Schulte auch zum gespannten Verhältnis Lufthansa/Fraport. Nach dem ersten Einigungsgespräch sieht er den weiteren Gesprächen mit Optimismus entgegen. In Arbeitskreisen soll unter anderem eruiert werden, wie sich beide Partner im Hubgeschäft besser organisieren, wo Kosten reduziert werden und wie man kundenorientierter zusammen arbeiten könne. Dabei schloss er Betriebsgemeinschaften nicht aus. „Wir sind in konstruktiven Gesprächen, wobei wir vielleicht auch noch dicke Bretter bohren müssen". Er geht davon aus, dass bis Ende des Jahres ein Endergebnis vorgelegt werden kann.

altDr. Schulte äußert sich zum Verhältnis Fraport und Lufthansa. Fotos: ** Fraport (1) und Karl-Heinz Stier (2)

Das Passagierwachstum der nächsten Jahre bezifferte Fraport-Chef Schulte auf 4 - 5 Prozent Wachstum. Sehr zufrieden zeigte er sich über eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit mit Fraport, die sich in den letzten Jahren von 60 auf 85 Prozent gesteigert habe. Vor allem die Pünktlichkeit der Flüge hob er dabei hervor.

Abschließend meinte der Frankfurter Flughafen-Chef: „ Wir haben den Anspruch, weltweit zu den besten Flughäfen der Welt zu gehören und werden bei der Infrastruktur unseres Flughafens nicht müde werden, eine Reihe von Investitionen zur besseren Kundenbetreuung vorzunehmen".

*) Passagier-Transport-Systems (PTS)