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Zur Bahnhofsviertelnacht werden am Donnerstag 60.000 Besucher erwartet

„Ankommen" ist das Motto - Bewohner erzählen vom Leben im Viertel - Abwechslungsreiches im Oldtimerbus von Karl-Heinz Stier und Ralph Delhees

14.08.18 || FRANKFURT 13. August 2018) - „Das Bahnhofsviertel gehört zu dem vielfältigsten Stadtteilen Frankfurts", so 0berbürgermeister Peter Feldmann bei der Vorstellung des Programmes, das von 18 bis 24 Uhr rund um den Hauptbahnhof stattfindet und Thomas Feda, Geschäftsführer der städtischen Tourismus & Congress GmbH , die das Fest organisiert, meint, das „Straßenfest" gehört zu den „Höhepunkten des Frankfurter Veranstaltungskalenders".

Die Teilnehmer der Pressekonferenz (v.l.n.r.:): Tarkan Akman vom Hauptamt und Stadtmarketing. OB Feldmann und Geschäftsführer Thomas Feda

Neben den 50 Programmstationen, von denen zehn neu hinzugekommen sind, erwarten die die geschätzten 60.000 Besucher der Bahnhofsviertelnacht in diesem Jahr auch einige Überraschungen, etwa treten Sänger der Oper Frankfurt auf, die ihr Können auf der Kaiserstraße darbieten. Diesmal sind z.B. „das Beste Eis" in der Kaiserstraße 61 dabei, der Fotograf Andreas Döring in der Niddastraße 64, die Zigarrenmanufaktur Mercedes Reyes in der Kaiserstraße 60 und die Weinhandlung Gang und Gäbe in der Kaiserstraße 37.

Und so sieht das Programm aus: 18 Uhr multireligiöses Friedensgebet in der Taunusstraße (Höhe Hausnummer 19), um 18.45 Uhr diskutieren Ortsvorsteher Oliver Strank und Pfarrer Gunter Volz über ihre Blickweise auf das Bahnhofsviertel als Ort des „Ankommens". Auch zahlreiche Bewohner des Bahnhofsviertels werden schildern, wie es sich in dem räumlich kleinsten und turbulentesten Stadtteil leben lässt. Um 19.15 Uhr wird OB Feldmann die „Viertelnacht" offiziell eröffnen und einen Rundgang machen. Danach folgen musikalische Einlagen von Chima, Tchari Squad, DJ Jack Mode, DJ Toni Boateng, DJ Mo Djoe sowie DJ EBND. Der Donnerstagabend bietet auch den Besuchern exklusive Blicke hinter die Kulissen der dort ansässigen Geschäfte und Institutionen zu werfen.

Das Programm der Bahnhofsviertelnacht 2018. Fotos (2): Karl-Heinz Stier

Obwohl das Bahnhofsviertel nicht überall und von jedem geliebt wird, soll man - so OB Feldmann weiter - auch die Gelegenheit nutzen, auch auf die Probleme wie Verdrängungseffekte und steigende Mietpreise aufmerksam zu machen. „Um nachhaltige Veränderungen im Viertel durchzusetzen, sind wir als Stadtverwaltung auf die Mithilfe von Anwohnern und Akteuren vor Ort angewiesen. Manche finden alles ganz schlimm, manche alles ganz toll.

Man muss nicht weggucken, sondern hingucken". Es gibt auch Bewohner, die sind verliebt in das Viertel, wie Oskar Mahler, der meint: „Das Bahnhofsviertel ist das Herz von Frankfurt. Hier ist man mittendrin". Oder die Gastronomin Thuweba Anthes: „Das Viertel ist wie mein zweites Wohnzimmer". Dem stimmt auch die Chorleiterin Renata Bueno Tavares zu: „ Das Viertel gibt mir Energie und Inspiration. Hier fühle ich mich wie in meiner Heimat Sao Paulo".

OB Feldmann zieht für sich ein Fazit: „Wer im Bahnhofsviertel lebt oder arbeitet, der weiß, wie Frankfurt, die Stadt des steten Wandels, tickt. Hier treffen Vertreter aller Kulturen, Religionen und Weltanschauungen aufeinander, um im friedlichen Dialog ihre ganz eigene Lebensentwürfe zu verwirklichen".

Mehr Infos unter der Webseite http:/ bahnhofsviertel-ffm.de oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Auf gute Nachbarschaft! - Stiftung Polytechnische Gesellschaft engagiert sich mit vielfältigem Programm im Oldtimerbus


Das Programm unter dem Titel „Gute Nachbarschaft" der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

So vielfältig wie das Bahnhofsviertel sind auch die Projekte der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. In einem Oldtimerbus, der am Abend der Bahnhofsviertelnacht am Donnerstag auf der Münchener Straße vor dem Hotel Memphis (Münchener Straße 15) stehen wird, lädt die Stiftung ab 18.30 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm ein: Gelauscht werden kann der ehemaligen Stadtteil-Botschafterin Suzanne Cadiou und ihrem Poetry Slam, der Stadtteil-Botschafterin Radwa Khaled-Ibrahim und den Geschichten und Gedichten, die auf ihrer "Wandelnden Schreibmaschine" in der Frankfurter Innenstadt entstanden sind, dem Stadtteil-Historiker Dr. Peter Oehler und seinen Geschichten über die Griechen im Frankfurter Bahnhofsviertel, oder schreiben Sie, der Gast, mit bei der Bahnhofsviertelnacht-Spezialausgabe des Großen Diktatwettbewerbs.

In diesem Oldtimerbus werden Geschichten und Gedichte vorgetragen. Fotos (2): Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Darüber hinaus kann sich der abendkiche Besucher über die Arbeit der Stiftung informieren und zusammen mit Mitarbeitern, Stipendiaten und Alumni der Stiftung bei lauschiger Musik den Abend genießen.

Moderieren werden Stefanie Benecke, Projektleiterin Fördermanagement und Antragswesen, und Konrad Dorenkamp, Projektleiter Bürgerengagement, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Nähere Informationen zum Programm im Oldtimerbus unter www.sptg.de

Und noch ein Hinweis: Während der Veranstaltung wird der Verkehr der Straßenbahnen 11 und 12 zweitweise in Höhe des Bahnhofsviertel unterbrochen und die Haltestellen Taunusanlage, Hauptbahnhof/Karlstraße und Weserstraße zwischen 16 und 3 Uhr nicht angefahren.

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