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30 Jahre Regionales für die Stadt

Genuss fängt schon beim Einkaufen an - Erzeugermarkt Konstablerwache gefeiert am Donnerstag, 3. Oktober, von 10 bis 18 Uhr - Frankfurt und seine Märkte           von Ralph Delhees

30.09.19 || FRANKFURT (30. September 2019) - Frankfurt hat neben seiner Kleinmarkthalle 20 Märkte im ganzen Stadtbereich. Einer der größten ist der Wochenmarkt an der Konstablerwache, der als reiner Erzeugermarkt am 3. Oktober sein 30jähriges Bestehen mit einem großen Marktfest begeht. Das Angebot an den Ständen ist an diesem Tag geringer als an einem üblichen Markttag, dafür wird den Besuchern an vielen Ständen spannende und wichtige Hintergrundinformationen über Produkte und Produktion geboten. Besucher können zu bestimmten Uhrzeiten Blumen binden lernen, beim Drechseln zuschauen, über die Zubereitung von Pilzen mehr erfahren, ein paar Tiere streicheln oder einen Bienenschaukasten ansehen und Honig probieren. Ob Eier-Frischetests, eigene Apfelsorten bestimmen oder Rebsortenerkennung - es wird ein Tag voller Angebote für Freunde des Marktes und interessierte Besucher. Würdig soll ein „genussreicher Tag" begonnen werden bei dem bei dem neben Livemusik geboten wird Für Kinder steht ein historisches Kinderkarussell zur Verfügung.

Der in der Region einzigartige Erzeugermarkt auf der Konstablerwache erfreut sich seit 30 Jahren großer Beliebtheit. Nicht ohne Grund lautet das Motto des Erzeugermarktes schon seit Jahren: „„Hier fängt der Genuss schon beim Einkaufen an". Dieses Jubiläum feiern die Beteiligten mit einem großen Marktfest am Donnerstag, 3. Oktober, von 10 bis 18 Uhr. In der Mitte des Platzes werden zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Verweilen und zum Verzehr des Speisen- und Getränkeangebots einladen.

Qualität und Frische


Der für das Frankfurter Marktwesen zuständige Dezernent, Stadtrat Markus Frank, stellte, fest: „Das Thema Direktvermarktung mit all seinen Facetten ist für die Frankfurter seit Langem von großer Bedeutung. Sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ökologischer Sicht ist dieser Wochenmarkt für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger eine große Bereicherung. Waren können von ihren Erzeugern ohne Abgaben an Zwischenhändlern und ohne lange Anfahrtswege verkauft werden. Die Kunden profitieren von der Qualität und Frische der Waren, sowie von der Kompetenz ihrer Händler auf dem Wochenmarkt. Auf das Jubiläumsfest freue ich mich daher ganz besonders und lade alle herzlich ein, am 3. Oktober mit den Beteiligten gemeinsam zu feiern."

Los geht es am 3. Oktober um 10 Uhr mit der Öffnung des Marktes. Um 11 Uhr wird Stadtrat Frank ein Grußwort an die Jubiläumsgäste richten. Ab 12 Uhr gibt es Livemusik und um 13 Uhr wird Oberbürgermeister Peter Feldmann das Festpublikum begrüßen. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion in dieser Runde: Annegret Grafen (Mitgründerin des Frankfurter Marktvereins), Thomas Wolff (Frankfurter Marktverein), Hans-Georg Dannert (Umweltamt der Stadt Frankfurt), Beatrix Tappeser (Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Von 15 bis 17 Uhr begleitet erneut Livemusik das Marktfest und ab 17 Uhr klingt die Feier allmählich aus.

Frische Ware kommt schon immer von den Bauern aus dem Umland


Öffentliche Märktplätze auf denen Bauern ihre frischen Waren in die Städte brachten und verkauften gibt es seit Jahrtausenden und in allen Kulturen. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Nach Frankfurt zogen die Bauern einst aus der Umgebung, des Vordertaunus, der Wetterau und dem Odenwald, zu Fuß und mit den Waren auf dem Rücken oder in kleinen Karren zu den Märkten der Stadt. Frankfurt hatte früher zahlreiche öffentliche Märkte, heute zeugen davon noch die Namen von Straßen und Plätzen, wie z.B. Weckmarkt, Kornmarkt, Hühnermarkt und Roßmarkt. Nachdem der Hygiene eine größere Rolle zukam wurde 1879 zwischen Fahrgasse und Hasengasse die erste Kleinmarkthalle errichte. Sie wurde im Krieg ausgebombt und ein Neubau folgte 1954 zwischen Hasengasse und Liebfrauenberg.

Direktvermarktung


Neben der Kleinmarkthalle gibt es heute in der Stadt mit ihren Stadtteilen insgesamt 20 Märkte - Konstabler und Gallus sind Bauernmärkte. Wochenmärkte findet der Konsument 17, so in Bornheim, Sachsenhausen, Bockenheim, Dornbusch, Celsiusplatz, Niederrad, Preungesheim, Bonames, Riedberg, Campus Westend , Rödelheim, Ostend, Friedberger Warte, Kaisermarkt, Seckbach und den seit 1356 bestehenden Markt in Höchst , wo es auch noch eine Markthalle gibt. Für den Schillermarkt gibt es keine Klassifizierung.

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