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Grundschüler testen sogenannte "Hilfe-Inseln"

Integrative Präventionsprogramm dient der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten und der Verhütung von Verkehrsunfällen

09.06.10 || altBAD HOMBURG (08. Juni 201^0) - 120 Grundschulkinder der Landgraf-Ludwig-Schule besuchten in der vergangenen Woche die Hilfe-Inseln, die auf dem Schulweg der Kinder liegen. Sie wurden dabei begleitet von Sozialdezernent Dieter Kraft, Fachdienstleiterin Monika Fabel, dem Jugendkoordinator der Polizei, Siegfried Schlott, sowie Lehrerinnen der Landgraf-Ludwig-Schule.

Die sogenannten „Hilfe-Inseln" sind Anlaufstellen für Kinder, die sich in Notsituationen befinden. Sie sind mit gelben Plakaten gekennzeichnet, auf denen die Sympathiefigur der hessischen Polizei, Leon, abgebildet ist. Dieses integrative Präventionsprogramm dient der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten und der Verhütung von Verkehrsunfällen.

Die Grundschulkinder stellten während der Besuche einige Notsituationen nach und erfuhren im Rollenspiel, wie sie von den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Anlaufstellen, Hilfe erhalten. Die Geschäfte waren auf die Belange der Schüler gut vorbereitet und reagierten professionell auf ihre Anliegen.

Diese Aktion soll die Kinder ermutigen, keine Hemmungen zu haben, eine „Hilfe-Insel" zu betreten. Sie zeigt ihnen gleichzeitig, dass ihnen tatsächlich geholfen wird.

Für Eltern: Wissens- und beachtenswertes zur Information


Kinder sind während ihrer Entwicklung vielfältigen Gefahren ausgesetzt. In diesem Fall ist es auch ein gesetzlicher Auftrag der Polizei, die Kinder davor zu bewahren, dass sie Opfer oder Täter einer Straftat werden.

Die "Leon-Hilfe-Inseln" dienen Kindern als Anlaufstelle in Gefahrensituationen, so zum Beispiel, wenn sie von fremden Personen angesprochen werden. Auch. Auch wenn es einem Kind nicht gut geht oder es Zeuge einer Straftat geworden ist, kann es die Dienste der "Leon-Hilfe-Inseln" in Anspruch nehmen. Die Geschäfte für die Hilfe-Inseln werden gezielt ausgewählt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben für solche Fälle einen Notfallplan vorliegen, um die örtlich zuständige Polizei, Rettungsdienste oder die Schule zu informieren.

Aus diesem Grund werden alle Eltern gebeten gemeinsam mit ihren Kindern den Schulweg abzugehen, auf mögliche Gefahren hinzuweisen und "Leon-Hilfe-Inseln" anzusteuern, um den Kindern die Angst vor dem Betreten des jeweiligen Geschäfts zu nehmen. Hierzu hat jetzt die Testaktion vorbildlich dazu beigetragen.

Informationen bezüglich der „Hilfe-Inseln" erteilt der Fachbereich Jugend und Soziales, Telefon 06172 - 100-5003, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . (de/mag/krbhbg)

Foto: Die "Leon-Hilfe-Inseln" sollen Kindern als Anlaufstelle in brenzlichen Situationen helfen. © wiesbaden.de

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