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Opel-Zoo in Kronberg meldet Besucherrekord in 2011

2012: Neue Tierarten und Anlagen, Lehrpfad „Baum des Jahres", besondere Fledermausaktionen

25.01.12 || altKRONBERG (25. Januar 2012) - Mit 683.000 Besuchern erreichte der Opel-Zoo in Kronberg 2011 einen neuen Besucherrekord und konnte die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2007 in Höhe von 679.000 Gästen sogar noch übertreffen. Der prozentuale Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug im letzten Jahr insgesamt 15,6%, wobei der Absatz der Jahreskarten überproportional gesteigert werden konnte.

„Die Entwicklung unserer Besucherzahlen im vergangenen Jahr war schon sehr außergewöhnlich", berichtet der Vorstandsvorsitzende der von Opel Hessische Zoostiftung Gregor von Opel: „Während wir im März und April von dem warmen, trockenen Wetter profitierten, mussten wir große Besuchereinbußen im Mai, Juli und August hinnehmen, die den Vorsprung aus dem Frühjahr dahinschmelzen ließen." Er führt weiter aus, dass mit dem sonnigen Herbst dann die Budgetzahlen wieder deutlich überschritten wurden, so dass im Gesamtjahr der Besucherrekord erreicht werden konnte.

„Auch im letzten Jahr gab es wieder Veränderungen im Tierbestand", erläutert der Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Da waren z.B. in der Anlage Afrika Savanne die drei Jungtiere bei den Rothschildgiraffen, die auch jetzt als Heranwachsende mit der gesamten Herde ein eindrucksvolles Bild abgeben. Bei den Europäischen Wildkatzen konnten die Besucher die ersten Lebenswochen des Nachwuchses über Monitor verfolgen und so einen Einblick in Kinderstube erhalten, ohne die Tiere zu stören. Die Gruppe der Rotgesichtsmakaken ist in einen dänischen Zoo gegeben worden und nach der Renovierung des Stalles wurde die Anlage von insgesamt sieben Berberaffen bezogen, die sich inzwischen sehr gut eingelebt haben.

altWieder Eisfüchse in neuer Anlage im Opel-Zoo. Foto: Archiv Opel-Zoo

Als weitere neue Tierart werden Prinz-Alfred-Hirsche mit den bereits bekannten Hirschziegenantilopen im großzügigen Gehege beim Apfellehrpfad gezeigt. Und schräg gegenüber wurde eine außergewöhnliche Vergesellschaftung von zwei Tierarten, nämlich den Straußen und den neuen Löffelhunden, vorgenommen, die sich erfreulicherweise durchaus bewährt hat. Dass ‚Freud und Leid‘ auch in der Tierhaltung nahe beieinander liegen, zeigte die Gepardenhaltung: Anfang August kam Gepardenkater Obelix, der gemeinsam mit den beiden weiblichen Tieren für Nachwuchs sorgen sollte. Leider verstarb in der Zwischenzeit die elf Jahre alte Katze Mara, so dass nun alle Hoffnungen auf Malawi und Obelix ruhen. Besonders groß war im Opel-Zoo die Freude über die beiden Jungtiere bei den Pandabären - Eddy und Frodo -, die nach fünf Monaten Tragzeit und rund 90 tägigen Aufenthalt in der Wurfhöhle dann endlich ab September die Besucher mit ihrem ausgelassenen Herumtollen begeisterten.

Für 2012 sind bereits Anlagen erstellt bzw. renoviert worden, in der die Tiere gerade eingewöhnt werden und die dann mit Saisonbeginn offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden: Die Anlage der Rotfüchse wurde komplett neu gebaut und die der Polarfüchse völlig umgestaltet und modernisiert, wobei die Eisfüchse mit den Schnee-Eulen vergesellschaftet worden sind. Als neue Tierart wurden Sperbereulen in die Habichtskauzvoliere mit aufgenommen.

Bereits berichtet hat der Opel-Zoo über die neue Wildtierauffangstation, die gemeinsam mit Vertretern des Hochtaunuskreises im Januar 2012 der Bestimmung übergeben wurde.

Wie jedes Jahr locken auch in 2012 die einmal im Monat stattfindenden öffentlichen Führungen und die zahlreichen Aktionen zu einem Besuch im Opel-Zoo. In diesem Jahr werden sie ergänzt durch spezielle zoopädagogische Veranstaltungen, mit denen der Opel-Zoo zur UNO-Kampagne „Year oft he bat" beiträgt. Auf dem Waldlehrpfad finden sich zudem ab Ostern 2012 interessante Informationen zu den Fledermäusen im Allgemeinen, zu ihrer Anatomie, ihren Jagdrevieren, ihrem Jagdverhalten mit Echolot und ihrem Jagdrhythmus, wie immer anschaulich, teilweise interaktiv dargestellt. Diese Station ergänzt die Informationsreihen über die Themenbereiche Biodiversität, Nachhaltigkeit und ökologisches Gleichgewicht, die sich bereits auf dem Waldlehrpfad, beim Bienenstand und Insektenhotel sowie bei weiteren Informationsständen im Zoogelände finden. In diesem Zusammenhang wurde für die Besucher eine neue Flyerserie aufgelegt, die zunächst den neuen Lehrpfad „Baum des Jahres" erläutert. Er ist entlang des Rundwegs beschildert und informiert über die ökologische Bedeutung, vielfach auch die Seltenheit oder Bestandsgefährdung der jeweiligen Baumart.

„Wir haben Ende letzten Jahres vom Stiftungsvorstand grünes Licht für den Bau unserer neuen Elefantenanlage bekommen und freuen uns auf den ersten Spatenstich mit dem Schirmherrn des Bauprojekts, Ministerpräsident Volker Bouffier, in diesem Frühjahr.", so der Zoodirektor zu den Neuerungen im Jahr 2012. „Wir haben bereits mit den Vorbereitungen der Baustellen begonnen, denn die Planungen sehen vor, dass unsere Besucher nahezu ungestört den Rundweg durch das Zoogelände absolvieren und auch unsere drei Elefantenkühe Aruba, Wankie und Zimba während der zweijährigen Bauzeit sehen können." Die Zooleitung wird regelmäßig mit Pressemitteilungen den Baufortschritt kommunizieren. Darüber hinaus sind „Baustelleneinblicke" auf dem Zoogelände und über Webcams sowie Sonderführungen zur Baustelle geplant. (mh/opzo)

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