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Bad Homburger Orangerie und Musikpavillon erstrahlen in neuem Licht

BM Korwisi: „Das sehenswerte Licht-Konzept lässt den Bauwerken ihren Charakter und unterstreicht ihn sogar noch" - Süwag setzt mit moderner Beleuchtungstechnik Highlights im historischen Kurpark

04.07.12 || altaltBAD HOMBURG (03. Juli 2012) - Orangerie und Musikpavillon prägen den historischen Kurpark in Bad Homburg bereits seit mehr als 100 Jahren. Jetzt wurden die Gebäude restauriert bzw. neu errichtet und erstrahlen wieder in altem Glanz. Diesen können Besucher ab heute auch in den Abend- und Nachstunden bewundern: Die Süwag Energie AG hat die historischen Anlagen mit modernster Lichttechnik ausgerüstet und lässt sie in der Dunkelheit wirkungsvoll erscheinen. Am Dienstagabend stellten Oberbürgermeister Michael Korwisi, Ralf Wolter, Geschäftsführer der Kur- und Kongreß GmbH und Jost Geweke, Vertriebsvorstand der Süwag Energie AG, das Beleuchtungskonzept der Öffentlichkeit vor. „Schon tagsüber beeindruckt das historische Ensemble. Das sehenswerte Licht-Konzept lässt den Bauwerken ihren Charakter und unterstreicht ihn sogar noch", sagte Oberbürgermeister Korwisi. „Unser Ziel war es, dass beide Gebäude durch eine Lichtinszenierung attraktiv in Szene gesetzt werden und bei Dunkelheit ein unverwechselbares Bild entsteht. Die Lösung dieser Aufgabe ist der Süwag hervorragend gelungen und bestätigt uns in unserer Absicht, dies mittelfristig auch für die anderen historischen Gebäude im Kurpark umzusetzen", erklärte Kurdirektor Wolter begeistert.

altDie Vorder- und die Rückseite (unteres Bild) der Orangerie strahlen ncht nur durch die Restaurierung, sondern auch durch die Beleuchtungskonzeption, die in den Abendstunden Glanzpunkte setzt..

altAuch Geweke war erfreut: „Als langjähriger Partner der Stadt Bad Homburg war der Auftrag für uns eine Herzensangelegenheit. Mithilfe einer differenzierten Lichtplanung wurde ein maßgeschneidertes Beleuchtungskonzept umgesetzt." Darin hat die Süwag Energie AG auch die Vorgaben des Denkmalschutzes integriert. Beispielsweise wurden im Vordachbereich der Orangerie rechteckige Leuchten mit semitransparenter Abdeckung verwendet. Weiterhin galt es, so wenige Beleuchtungskörper wie möglich direkt an den Gebäuden zu befestigen. Im Bereich der Giebeldreiecke, des Geländers auf dem Vordach der Orangerie sowie der Ballustrade des Musikpavillons wurden deshalb die Leuchten versteckt angeordnet. Für alle Lichtquellen wurden warmweiße Farbtöne ausgewählt. Eine so genannte Lichtschichtung sorgt dafür, dass die Besucher in der Nacht einen besonderen Blick auf und in die Gebäude erhalten.

altDer Konzertpavillon macht jetzt abends einiges her. Fotos: Süwag

Melanie Lemmen, Lichtarchitektin der Süwag, hat das Projekt in Zusammenarbeit mit 3L.Licht-Lux-Lumen, Ingenieurbüro für Lichtplanung, gestalterisch und technisch umgesetzt: „Ganzheitliche Lichtkonzepte schaffen Identität und Orientierung - und sind deshalb gerade auch im öffentlichen Raum unverzichtbar. Aber keine Kommune will Energie verschwenden. Deshalb beraten wir unsere kommunalen Partner, wie sie durch eine professionelle Lichtplanung ein optimales Resultat auch in Hinsicht auf den Energieverbrauch erreichen können."

Durch den Einsatz moderner Lichttechnik sind die Beleuchtungsanlagen sehr energieeffizient und wartungsarm. Bei der Wahl der Leuchtmittel wurde darauf geachtet, dass die gewählten Wandleuchten dimmbar und in Gruppen schaltbar sind. Mit einer Anschlussleistung von rund 1.670 Watt der Orangerie (165 Leuchten) und 685 Watt (58 Leuchten) im Musikpavillon verbrauchen die Leuchten pro Nacht bei einer Einschaltzeit von fünf Stunden und ohne gedimmt zu werden 2,3 kWh Strom. Das entspricht Stromkosten in Höhe von circa 1,30 Euro pro Nacht. (jk/kuk/kh/süw)

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