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Landrat Albers macht auf die prekäre finanzielle Situation aufmerksam

Kreisausschuss stellt Antrag auf staatliche Finanzhilfen - Aufräumarbeiten an den Sturm- und Starkregenschäden dauern weiter an - Gefahr umstürzender Bäume besteht weiterhin - Konzerte fallen aus

14.08.14 || altaltRHEINGAU-TAUNUS-KREIS/BAD SCHWALBACH (14. August 2014) - Nach den schweren Unwetterschäden vom vergangenen Sonntag im Rheingau-Taunus-Kreis und insbesondere in Bad Schwalbach hat der Rheingau-Taunus-Kreis fristgerecht gemäß den Richtlinien für die Gewährung staatlicher Finanzhilfen bei Elementarschäden einen Antrag auf Unterstützung beim Regierungspräsidium Darmstadt gestellt. Diese Richtlinie sieht eine finanzielle Unterstützung in außergewöhnlichen Notlagen, die durch Elementarereignisse entstanden sind, vor. Über die Gewährung entscheidet das Regierungspräsidium im Einvernehmen mit dem Innenministerium.

Landrat Albers macht in seinem Antrag erneut auf die prekäre finanzielle Situation sowohl des Landkreises als auch der Stadt Bad Schwalbach aufmerksam. Weil die Richtlinie vorsieht, dass sich sowohl der Kreis als auch die Stadt mit einer Interessenquote von 30 Prozent an der staatlichen Beihilfe beteiligen sollen, hat er ebenfalls beantragt, diese Sollvorschrift für beide Kommunen auszusetzen.

Finanzhilfen sind an eine Reihe von Voraussetzungen gebunden


Die staatlichen Finanzhilfen bei Elementarschäden können zur Milderung außergewöhnlicher Notlagen in Folge von Elementarschäden, die die Betroffenen weder aus eigener Kraft noch durch sachlich gebotene Eigenvorsorge beseitigen können, bei Schäden an Gebäuden und Hausrat bei Privateigentum, an landwirtschaftlichen und gärtnerischen sowie an gewerblichen Betrieben im Rahmen einer Finanzhilfeaktion beim örtlichen Kreisausschuss oder Magistrat gewährt werden.

Diese Finanzhilfen sind an eine Reihe von Voraussetzungen gebunden. Beispielsweise können Schäden, die den Betrag von 5.000 Euro nicht übersteigen, im Allgemeinen nicht berücksichtigt werden. Unberücksichtigt bleiben auch Schäden an Außenanlagen, es sei denn, ein Gefahrenpotenzial für die Allgemeinheit ist erkennbar.

Die Elementarschäden-Richtlinien können auf der website der Stadt www.bad-schwalbach.de unter Rathaus aufgerufen werden. (unter der Leiste Aufräumen nach dem Unwetter - Aktuelle Informationen)

Aufräumen: Achtung Gefahren lauern


Seit heute sind die Freiwilligen Polizeihelfer von Bad Schwalbach sind ab heute am Kurpark eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht darin, dafür Sorge zu tragen, dass die Absperrungen nicht überschritten werden und Menschen sich nicht in die nachwievor teilweise gefährlichen Bereiche begeben. Noch immer besteht die Gefahr, dass beschädigte Bäume umstürzen oder Äste herunterfallen.

Konzerte können noch nicht im Kurpark stattfinden


Die sommerliche Konzertreihe „Hör ich in das stille Tal" kann am 16. und am 23. August leider nicht im Kurpark stattfinden. Die Künstlerinnen um Astrid Scheldt hatten angekündigt, ihre Konzerte am 16. August im Stahlbrunnental und am 23. August am Ehebrunnen zu veranstalten. Die Stadt bedauert mitteilen zu müssen, dass sehr wahrscheinlich beide Plätze innerhalb dieses Zeitrahmens für die Öffentlichkeit noch nicht freigegeben werden können, weil die Sicherungs- und Aufräumarbeiten nach dem Unwetter am 10. August noch nicht abgeschlossen sind.

Über neue Konzerttermine und -orte wird die Stadtverwaltung rechtzeitig informieren. (mb/rtk - em/stbschwab)

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