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Zuviel Speed bei Holiday on Ice mit „Speed“ in Frankfurt - Guter Eiskunstlauf - Die Wahrnehmbarkeit ist manchmal überfordert

Eine Betrachtung des Premierenabends in der Festhalle von unserer redaktionellen Mitarbeiterin Renate Feyerbacher

12.01.12 || altFRANKFURT (11. Januar 2011) - Nach der Premiere am 13.November 2011 in Hamburg ist die neue Eisshow „Speed" in der Frankfurter Festhalle gelandet. Noch bis zum 16.Januar kann sie dort erlebt werden. Es beginnt rasant und beeindruckend mit Fackelträgern und afrikanischen Trommelklängen. Diese Szene nennt sich Speed of Instinct. Es folgen weitere Speeds aus den verschiedenen Bereichen wie Love, Nature, Thrill, Money und natürlich City, Time, Machines and Light.

altSzene aus Speed of Machines. Foto: Nils Christensen

Diese Szenen werden aufgemotzt durch zwei große Video-Leinwände in Form von Rotoren, die ständig in rasanten Schnitten Botschaften vermitteln. Motto „Faster And Faster We Go". Das Auge kann es kaum verkraften und wahrnehmen. Hinten ist eine fahrbare Hebebühne, auf der zumindest im ersten Teil sich ständig Tänzerinnen verrenken. Dann turnen auch noch hin und wieder Akrobaten, die von Seiten der J-Tribüne, der Hauptzuschauertribüne, auf der auch die Pressevertreter sitzen, kaum zu erkennen sind. Sie müssen sich gegen die Video-Einspielungen behaupten. Da ist man besser dran, wenn man Karten für die Seitentribünen hat.

altWheel of Death. Foto: Renate Feyerbacher

Man muss sich geradezu disziplinieren und konzentriert auf die Eisfläche schauen, um die Leistungen der Stars voll mitzubekommen. Außer spektakulären Momenten wie Stelzenlauf auf Kufen, Motorrädersausen und -springen, Performance an dem und auf dem sogenannten Wheel of Death, atemberaubend mit den Akrobaten Alyssa and David Gray aus Las Vegas, ist guter Eiskunstlauf zu sehen.

Mauro Bruni, der bei Jugendmeisterschaften erfolgreich war, läuft elegant und präzis und zeigt Dreifachsprünge und -drehungen. Der Amerikaner Rohene Ward, der sich bei den Puerto Ricanischen Meisterschaften Gold holte, ist ein Meister der Doppel- und Dreifachsprünge und hat die Fähigkeit, sich in beide Richtungen zu drehen. Die Koreanerin Yebin Mok, 2003 die fünfte bei den Junioren Weltmeisterschaften, hatte zunächst ein wenig Pech, zeigte dann aber anmutige, versierte Eislaufkunst.

altForrest Ryan Mc Kinnon bei seinem Sprung (links). Foto: Renate Feyerbacher

Draufgängerisch ging es zu mit Forrest Ryan Mc Kinnon, der über acht, beschirmte japanische Damen sprang, und Mélody Le Moal, die Stelzendame. Gemeinsam rasten die beiden mit Motorrädern übers Eis.


Last not least Michal Zych & Victorine Luron, die Eiskunsttänzer. Er war dreimal polnischer Meister. Sie gewann zweimal Silber bei den französischen Meisterschaften. Beide begeisterten durch Sprünge und wunderbare Hebefiguren.

altaltLinks im Bild Michal Zych & Victorine Luron und rechts ein Teil der Eisstars beim Schlussapplaus. Fotos: Renate Feyerbacher

Soulqueen Sarah Connor wurde durch Video mit den Songs „Gimme Some More" and „Gone" eingebunden.

Dennoch weniger Multi-Media wäre besser gewesen.

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Szene aus Speed of Thrill. Foto: Renate Feyerbacher

Weitere Termine 13. Januar um 16:30 und 20 Uhr, am 14. Januar um 13, 16:30 und 20 Uhr, am 15. Januar. um 11, um 14:30 und 18 Uhr und Montag, der 16. Januar, letzte Vorstellung um 18 Uhr. Tickets und Informationen unter 01805 - 4414 (0,14€ /Min. mobil max 0,42€/Min.)

Szene aus Speed of Instinct. Ein fulminanter Auftakt mit brennenden Fackeln und afrikanischen Trommelklängen. Foto Ralph Delhees

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