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61. Höchster Schlossfest: Die Iren kommen wieder

„Höchst goes Kerry - alles in Butter" - Eröffnung im Alten Schloss - Das Höchster Schlossfest vom 24. Juni bis 10. Juli - Auch ein Fest vieler Erinnerungen           von Ralph Delhees

15.06.17 || altHÖCHST (14. Juni 2017) - Die Schlossfestmacher knüpfen in diesem Jahr wieder an eine gute Tradition an, wie es der Schirmherr Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung Infraserv GmbH & Co. Höchst KG wenige Tage vor Beginn des Traditionsfestes, das zum 61. Mal veranstaltet wird, nannte und wörtlich sprach er aus: „Sie schicken das Schlossfest auf Reisen." Nach acht Jahren kommen von der grünen Insel im Atlantik nach der großen Sause mit der Partnerstadt Tralee dieses Jahr die Iren zurück: Das Motto des 61. Höchster Schlossfestes, dass vom 24. Juni bis 10. Juli begangen wird, lautet „Höchst goes Kerry - alles in Butter".

Die Offizielle Eröffnungsparty zum Schlossfestfindet in diesem Jahr erstmals im Alten Schloss mit Musik und Unterhaltung bei freiem Eintritt, ab 16.30 mit dem Blasorchester Höchst / Musikverein Unterliederbach, anschließend ab 18.30 Uhr gibt es Grußworte und Ansprachen und ab 20 Uhr wird es drei Stunden lang Musik aus Irland geben, statt.

61 Jahre Schlossfest bedeutet auch die Freundschaft mit vielen Schlossfestpartnern aus aller Welt - "Alles in Butter". Sie sorgen für internationales Flair bei den Höchster Schlossfesten. In diesem Jahr knüpfen die Macher, wie schon erwähnt, an eine schöne Tradition und eine ganz besondere Freundschaft an: Die irischen Freunde aus der Grafschaft Kerry kommen wieder nach Höchst. Sie bringen irische Musik von traditionell bis modern, Tänze und Getränke sowie viele Informationen über Kerry mit - die Gäste können sich auf ein vielseitiges Programm freuen. Besondere Festivitäten während der Schlossfesttage sind u.a. das Altstadtfest, der Vergnügungspark, der Französischen Markt und viele weiteren Einzelveranstaltungen, aber auch Veranstaltungsreihen vom Neuen Theater Höchst oder in der Justinuskirche.

Das diesjährige Logo des Höchster Schlossfestes und wie immer mit Ritter Hostato

Eröffnung an neuem Ort - auf der Schlossterrasse


In diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Die Eröffnungsparty des Schlossfestes findet im Alten Schloss in Höchst statt. „Ich freue mich über die Einbeziehung der Schlossterrasse in das Fest und die Kooperation mit dem Neuen Theater. Sie findet aus einem schönen Anlass statt, denn im Frühjahr wurde mit der Sanierung des Bolongaropalastes begonnen." sagte Peter Feldmann, der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Festpräsident, bei der Vorstellung des Programms..

Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst und Schirmherr des Schlossfestes sagte bei der Programmvorstellung: „Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert von der lebendigen Schlossfest-Tradition, aber auch davon, dass immer wieder neue Ideen entstehen. Mein Dank geht an das kreative und zupackende Schlossfest-Organisationsteam."

Musik und neue Ideen


2009 war Tralee, die Hauptstadt der irischen Grafschaft Kerry, Schlossfestpartner der Höchster. „Seither haben viele gegenseitige Besuche dafür gesorgt, dass sich eine Freundschaft entwickelt hat. Unsere irischen Freunde sind regelmäßig hier zu Gast, ob auf dem Weihnachtsmarkt oder zur Wahl der ‚Höchster" Rose of Tralee", sagt Christoph Brum, als stellvertretender Vorsitzender des Höchster Vereinsrings einer der Organisatoren des Schlossfestes. „Wir freuen uns darauf, nach acht Jahren wieder höchst irisch mit viel Tanz und Musik zu feiern" ergänzt sein Vorstandskollege Claus Cromm.

Am Sonntag, 25. Juni bietet das Höchster Blues Festival zum vierten Mal viel gute Musik. Ab 14 Uhr spielen auf der Schlossterrasse unter anderem die Gruppe „Schwarzbrenner", der Veranstalter ist das Neue Theater.
In der letzten Juniwoche können sich Schlossfestfreunde bei Stadtrundgängen, Vorträgen, Jazz-Konzerten, und bei „Musical Melodies" im KulturKeller amüsieren. Neu im Schlossfest-Programm ist das „Riverside Picknick" am 30. Juni. Am Mainufer können Picknickdecken ausgebreitet werden, es gibt Musik und ein ein Gastronomie-Angebot. Eigene Speisen und Getränke sind natürlich erlaubt.

Tanz und Kinder-Kreativ-Zone


Das Altstadtfest der Vereine findet am erste Juliwochenende statt. Die Kronberger Ritter bauen wieder ihr traditionelles Ritterlager im Burggraben auf und bieten dort Schmieden, einen Bogenbauer und viele Verkaufsstände an. Auch der Kunstmarkt schlägt wie in jedem Jahr am Mainufer seine Zelte auf. Auf dem Justinusplatz darf wieder getanzt werden bei „Tanzen für jedermann".

altFreuen sich auf ein „grünes" Schlossfest: Christoph Brum, Vereinsring Höchst, Schirmherr Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, Claus Cromm vom Vereinsring Höchst und der Festpräsident und Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, Peter Feldmann stellen das Programm 2017 vor (v.l.n.r.). © Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, 2017

Der irische Schlossfestpartner stellt sich auf einem Informationsstand auf dem Schlossplatz vor, dort können auch Kinder in der Kinder-Kreativ-Zone aktiv werden. Musikfreunde kommen bei Live-Musik auf dem Schlossplatz sowie Orgel- und Akkordeon-Kurzkonzerten auf ihre Kosten. Am Sonntag, den 2. Juli treffen sich zum zweiten Mal Oldie-Freunde beim Höchster Oldtimertreffen.

Stadtführung und Vorträge


Auch in der Woche vom 4. Juli wird es nicht langweilig in Höchst. In diesem Jahr wieder im Programm: Das „Just White Dinner" - ein gemeinsames Abendessen in weiß auf der Königsteiner Straße am 5. Juli. Stadtführungen, ein Vortrag über die Kulturlandschaft Kerry und das Musikprojekt „Bridges" im „Souterrain - Raum für zeitgenössische Kunst" komplettieren die Woche.

Rechtzeitig zum Abschlusswochenende öffnet am Freitag, den 7. Juli, der Vergnügungspark am Mainufer. Auch der Französische Markt auf dem Höchster Schlossplatz bietet bis Montagabend französische Spezialitäten an. Mit dem Auftritt von zwei Rockbands am Freitag auf der großen Bühne im Brüningpark startet das Abschlusswochenende.

Porzellanmalerei nach Motiven Merians


Am Samstag, 8. Juli, steht die Frankfurter Naturforscherin Maria Sybille Merian im Mittelpunkt des Programms: So können die Schlossfestbesucher den Kräuter- und Blumengarten neben der Justinuskirche besichtigen, mehr über ihren Einfluss auf die Porzellanmalerei erfahren - und nach Motiven Merians bei der Höchster Porzellan-Manufaktur selbst künstlerisch tätig werden.

Im Brüningpark treten ab 17 Uhr drei Rock Bands auf - neben Gästen aus Kerry am Abend „Heaven in Hell". Mit Musik klingt das Wochenende auch aus: am Sonntag ab 14 Uhr sind irische und hessische Musikgruppen zu hören, darunter Ann Doka und Band. Einen gebührenden Abschluss findet das Schlossfest mit dem großen Feuerwerk am 10. Juli um 22.30 Uhr.

Es ist viel von früheren Jahren übrig geblieben - Es ist uns eine Ehre. Denn zwischen uns ist wirklich „alles in Butter"


Es war nie beabsichtigt, dass das Höchster Schlossfest eine Eintagsfliege sein soll und nachdem die alte Höchst AG in andere Hände überging kamen die Höchster Vereine und die Nachfolger, die Infraserv, und die Stadt Frankfurt zusammen um das größte Stadtfest Frankfurts nicht untergehen zu lassen. Interessant ist, dass immer wieder die Intention der Schlossfest-Macher Neues einfällt und vieles aus vergangenen Jahren hängen geblieben und zu einem Bestandteil des Schlossfestes geworden. Hierzu gehören unter anderem ist das Ritterlager, das von der Partnerschaft mit Kronberg stammt. Der französische Markt, der an das Schlossfest mit Lyon erinnert. Oder auch der Eskis ̧ ehir-Verein, der seit dem Fest mit der türkischen Partnerstadt Frankfurts immer wieder gekommen ist, zu Altstadtfesten wie Weihnachtsmärkten - weil es den türkischen Freunden einfach Spaß macht und sie die Geselligkeit schätzen.

Darum freuen sich die Veranstalter, die Menschen aus dem County Kerry wieder hochoffiziell in Höchst willkommen heißen zu dürfen." Es ist uns eine Ehre. Denn zwischen uns ist wirklich „alles in Butter", so die Macher Christoph Brum, Vereinsring Höchst und Claus Cromm vom Vereinsring Höchst. Und weiter darf an der Partnerschaft gearbeitet werden, auch wenn Höchst als Frankfurter Stadtteil keine eigenen Partnerstädte oder- regionen haben darf.

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