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27. November ist Eröffnung - Frankfurter Weihnachtsmarkt erstreckt sich über fünf Plätze

200 weihnachtlich dekorierte Stände - Neue Glühweintasse: „Frankfurt - Stadt der Musik"           von Karl-Heinz Stier

15.11.17 || altFRANKFURT (14. November 2017) - Es ist der erste Vorbote, der nach außen hin den Frankfurter Weihnachtsmarkt ankündigt. Er steht direkt vor dem Römer, ist neun Tonnen schwer, 31,5 Meter hoch, eine Fichte aus dem Schmallenberger Sauerland. Der 124 Jahre alte Baum ist ein Geschenk vom Forst aus der dortigen Gegend, die bekannt ist als Weihnachtsbaumland und in der alljährlich 36 Millionen Sauerländer Weihnachtsbäume geschlagen werden- rund 60 Prozent aller, die in Deutschland dem Feste Jesu Christi geopfert werden.

Zurzeit wird der geschenkte Baum mit dem Kranausleger mit Kerzen bestückt und am 27. November nach der Eröffnungsansprache von Oberbürgermeister Peter Feldmann um 17.10 Uhr illuminiert und versetzt zugleich den Römerberg mit seinen funkelnden Lichter in Weihnachtsstimmung versetzt. Freilich ist das nicht alles, was am Eröffnungstag des Weihnachtsmarktes den Besuchern vorweihnachtliche Gefühle bringen soll. Es gibt ein Turmblasen von der Nikolai-Kirche, ein Glockenspiel von dort und ein Live Konzert mit Michelle von der Bühne am Römerberg.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der ältesten und größten Deutschlands. 200 weihnachtlich dekorierte Stände erstrecken sich vom Mainkai über Römerberg, Paulsplatz, Liebfrauenberg, Hauptwache bis zum Friedrich-Stoltze-Platz. Klassische Artikel wie Weihnachtsschmuck und - Dekoration oder Kerzen werden ebenso angeboten wie neuzeitliches Kunsthandwerk. An Glühweinstände, Imbissangebote treffen sich meist spätnachmittags Freunde, Familien oder Arbeitskollegen. Wie OB Feldmann Thomas Feldmann und Geschäftsführer der Tourismus & Congress GmbH mitteilten, kann sich das kulinarische Angebot sehen lassen. So gibt es Frankfurter Spezialitäten wie Beth- und Quetschemännchen, rustikale Produkte wie Maronen, Gans, Reibekuchen und Gegrilltes, aber auch neue Interpretationen wie Handkäs-Fondue oder Grüne Soße-Crepes mit Ochsenbrust, aber auch vegane Speisen.

Blaue Tasse mit musizierenden Weihnachtsmännern


Wie jedes Jahr hat sich Thomas Feda wieder ein neues Motiv für die jährlich neue Glühweintasse einfallen lassen. Die diesjährige ist eine Hommage an die Musikstadt Frankfurt. Auf der blauen Tasse finden sich musizierende Weihnachtsmänner („am besten gefällt mir der klavierspielende Elch"- so der OB) vor Frankfurter Sehenswürdigkeiten. Im dunklen Innendekor ist ein Textauszug eines bekannten Weihnachtsliedes abgedruckt.
Zwei Mal ertönt während des Weihnachtsmarktes, der am 22. Dezember zu Ende geht und diesmal nur 26 Verkaufstage hat, das traditionelle Stadtgeläut jeweils eine halbe Stunde mit 50 Glocken aus 10 Kirchen und zwar am 2.Dezember von 16.30 Uhr bis 17.=0 und am 24.Dezember von 17 Uhr bis 17.30 Uhr.

Auch die Frankfurter Künstlerinnen und Künstler sind wieder dabei mit Ausstellungen in der Paulskirche und den Römerhallen, es gibt wieder ein Sonderstempel der Deutschen Post zum Weihnachtsmarkt und ein spezieller Stadtrundgang. „Mit allen Sinnen" heißt er, weil man Frankfurt nicht nur sehen und hören, sondern auch schmecken, riechen und fühlen kann.

Geöffnet ist der Markt Montag -Sonntag von 10 bis 21 Uhr, am Sonntag von 11 bis 21 Uhr. Nach Schätzungen von OB Feldmann und Geschäftsführer Feda werden rund 3 Millionen Besucher erwartet. „Jeder kommt dreimal und gibt etwa 14 Euro pro Person aus", so Feda. 40 Prozent kommen aus Frankfurt, 10 bis 15 Prozent aus dem Ausland, 20 Prozent weiter als 50 Kilometer und 30 Prozent aus dem Umkreis von Frankfurt. Zusammengerechnet sind das drei Viertel aus der Rhein-Main-Region.

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