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„Showtime“ mit vielen „Wow-Momenten“ ist angekommen

Spektakuläre Höhepunkte auf dem Eis mit Eiskunstläufern die auch in die Lüfte gehen - Holiday on Ice feiert sein 75jähriges Jubiläum           von Ralph Delhees und Karl-Heinz Stier

11.01.19 || FRANKFURT (10. Januar 2019) - Progressiv, faszinierend, futuristisch - ein sportlich, musikalischer und bühnentechnischer Leckerbissen war die Frankfurter Premiere von „Showtime" im 75. Jahr von Holiday on Ice. Begeistertes, applaudierendes, manchmal auch den Atem anhaltendes Publikum, es war fasziniert von dem was immer wieder neu gezeigt wird von den Eistänzern und wie die Digitaltechnik einem alles vorgaukeln, so als ob man mittendrin sei. Die Märchengeschichten der frühen Jahre sind längst vergessen, dafür erlebte der Besucher heute eine andere Märchenwelt, die des Digitalzeitalters mit viel Technik und einer Performanceshow auf dem Eis, die selbst „Holiday- on-Ice-Muffel" zu Begeisterungsstürmen veranlasste. Nicht zuletzt trug hierbei der Doppelauftritt der Olympiasiegern und Weltmeistern im Paarlauf Aljona Savchenko und Bruno Massot bei, wie auch der Show auf mit Doppelsprüngen der 13-jährigen Frankfurterin Lena Sommer . Lena Sommer ist Hessenmeisterin und wird von der Holiday on Ice Academiy als Nachwuchstalent gefördert.

Viele treue und langjährige Holiday on Ice-Fans fragen sich gelegentlich, ob den Entertainment-Produzenten nicht mal die Themen ihrer Leistungsschau ausgehen, ob sich die großen Auftritte, die Emotionen hinter den Kulissen und eine Liebensgeschichte zwischen dem Produzenten und seinen ausgewählten Eisläufern sich thematisch erschöpfen könnten.

Die Frage nach weiteren großen „Wow-Momenten" und spektakulären Effekten auf dem Eis hat sich aber in der Vergangenheit nicht gestellt und sie stellt sich auch in der neuesten Produktion Showtime in Frankfurt nicht. Nicht nur weil Holiday on Ice in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert und sich nach den ersten Vorstellungen im Dezember 1943 von einer kleinen Hotelproduktion in den USA zu einem global agierenden Publikumsmagneten entwickelte, sondern weil die Eisrevue mit seiner außergewöhnliche Erfolgsstory unter dem neuen Titel im Jubiläumsjahr aufwarten will und auf dem Eis mit vielen Stationen rund um den Erdball beeindruckende Bildszenerien der auf ihr lebenden Völkerschaften mit Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie. Musical und Akrobatic darstellt.

Eine Erfolgsstory in vielen Segmenten


„Jede meiner Inspirationen verschaffte ich mir durch einen Rückblick auf frühere verschiedene Holiday on Ice Shows. Daneben versuchte ich einige der magischen Momente längst vergangener Jahre wieder einzufangen und denkwürdige Charaktere in Anlehnung an die 75jährige Geschichte der Show in die Story einzubinden und dem Event zugleich einen neuen innovativen Impuls zu verleihen", so Kim Gavin, der als Regisseur das neue kreative Konzept zusammenbaute. Er lässt das Publikum miterleben, wie die ersten Eiskunstläufer gecastet wurden, geht auf Tourneen mit ihnen rund um die Welt und begleitet die Showcrew mit fabelhafte Szenerien zu einer Erfolgsstory - mit allen Höhen und Tiefen.

In einer emotionsgeladenen Geschichte und mitreisenden Szenen nahmen bis zu 40 der besten Eiskunstläufer der Welt das Publikum mit auf die magische Reise einer international erfolgreichen Showproduktion und zelebrierten, was es bedeutet , für die Bühne - hier der Eispalast - und für Standing Ovations zu leben.

So zum Beispiel ein bespielbarer Globus mit einem Durchmesser von fünf Metern, Bilder, die mit Hologrammen zum Leben erweckt werden, eine Dampflok, die auf der Eisbahn fährt, einem Eisläufer, der über sieben Balletttänzerinnen und einem Showbesucher (?) springt, und einem Ehepaar aus Großbritannien, das mit seinem romantischen und tollkühnen Nummern auf einem doppelt schwingendem Trapez begeistert. Erstmals kreierten die Eisläufer mit Bungee-Stunts eine magische Performance.

Trainingsstunde mit den Olympiasiegern und Weltmeistern


Mit den Olympiasiegern und Weltmeistern Aljona Savchenko und Bruno Massot ist es Holiday on Ice gelungen, die derzeit erfolgreichsten Paarläufer der Welt für die internationale Show zu gewinnen. Sie haben als Gaststars bei der Premiere in der Frankfurter Festhalle ihre Olympiakür und eine exclusiv kreierte Performance präsentiert und sind im Finale gemeinsam mit dem Cast aufgetreten.

Die Olympia-Sieger sind außerdem die Gesichter der zum 75jährigen Jubiläum neu gegründeten Holiday on Ice Academy, mit dem je einem Nachwuchstalent in jeder Tourneestadt die Gelegenheit gegeben wird, auf der großen Showbühne seine Künste zu zeigen. Erstmals war dies die aus Frankfurt stammende 13-jährige Hessenmeisterin Lena Sommer. Die durch ihre Doppelsprünge das Festhallenpublikum begeisterte. Vor der abendlichen Revue hatte sie eine Trainingsstune mit den Olympiasiegern und Weltmeistern Aljona Savchenko und Bruno Massot. Ein Erlebnis, dass sie - wie sie selbst sagte - nie vergessen wird.

Geschäftsführer Peter O'Keeffe von Holiday on Ice ist überzeugt, dass die neue Produktion „von einem Spitzenteam internationaler Kreative aus dem Entertainment geschaffen wurde und die Welt der Eisshows auf neues und aufregendes Niveau bringen werde".

Showtime tourt bis zum 24.Februar noch durch sieben deutsche Städte und danach durch Frankreich. Nach Frankfurt gibt es Aufführungen noch in Trier, Dortmund, Stuttgart, Mannheim, Hamburg, Zwickau und Bremen. In Frankfurt ist Showtime noch am Freitag den 11.1. (15 und 19 Uhr), am Samstag 12.1. (13 Uhr, 16.30 Uhr und 20 Uhr) und am Sonntag, 13.1. (um 13 Uhr und 16.30 Uhr) noch zusehen - allerdings dann ohne die deutschen Olympia-Sieger.

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