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Investorensuche am Platz der deutschen Einheit hat begonnen

Seit dieser Woche europaweite Ausschreibung- Baurecht muss noch geschaffen werden

22.01.09 || WIESBADEN (22. Januar 2009) - „Mit der jetzt erfolgten Ausschreibung für Investoren sind wir wie geplant in die entscheidende zweiten Phase zur Realisierung des geplanten Projektes am Platz der deutschen Einheit eingetreten", berichtet Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller über den Start des Verfahrens zur Investorensuche für das städtebaulich wichtige Großprojekt.

Zum Bau der vorgesehenen Sporthalle für die Elly-Heuss-Schule, die auch für Volleyball- und Handballbundesligaspiele geeignet sein wird, sowie der zusätzlich geplanten Einzelhandels-, Gastronomie- und Büronutzungen rund um den Platz möchte die Stadt einen privaten Investor finden, der die gewerblichen Teile des Projektes finanziell stemmt, während die Stadt selbst für den Bau der Sporthalle aufkommt. „Nachdem die städtebauliche und architektonische Qualität des Vorhabens bereits durch ein Wettbewerbsverfahren mit einem hervorragenden Ergebnis gesichert werden konnte, möchten wir durch die Heranziehung privater Investoren auch für die gewerblichen Teile des Projektes die zügige Umsetzung erreichen", betont der Oberbürgermeister. Die Finanzierung der Sporthalle werde dabei durch den städtischen Haushalt erfolgen.

Um einen geeigneten Investor zu finden, ist das Verfahren des so genannten „Wettbewerblichen Dialogs" gewählt worden, erläutert Andreas Guntrum, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG), die das Verfahren für die Stadt Wiesbaden begleitet. Das Verfahren gliedere sich in drei Stufen, der erste Teilschritt sei dabei die Interessenbekundung interessierter Bieter. „Seit dem 20. Januar 2009 ist das Vorhaben europaweit ausgeschrieben und somit sind interessierte Investoren aufgefordert, sich für das Projekt zu bewerben", beschreibt Guntrum den ersten Verfahrensschritt. An die Interessenbekundung schließe sich das so genannte Dialogverfahren und die eigentliche Ausschreibung dann nahtlos an.

„In Übereinstimmung mit den städtischen Gremien haben wir einen Weg gewählt, der uns zeitnah und in finanziell gesicherten Bahnen zum Ergebnis führt", verdeutlicht Dr. Müller die Beweggründe für das gewählte Verfahren. Parallel zum Ausschreibungsverfahren laufe derzeit auch die Schaffung des Baurechts im Wege eines Bebauungsplanverfahrens auf Hochtouren, berichtet der OB abschließend. (piwb)

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