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Beeindruckende Bilder aus Lublin vom Leben vor dem Holocaust

Aus einer Idee während der Studienreise „Auf jüdischen Spuren in Polen" entstand die Ausstellung - Eine Nachbetrachtung von Günter Pabst*1) und Ralph Delhees

03.08.15 || altaltSCHWALBACH am TAUNUS (03. August 2015) - 70 Jahre nachdem Ende des zweiten Weltkriegs, 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, 51 Jahre nachdem Beginn des Warschauer Aufstandes fand jetzt im Bürgerhaus in Schwalbach am Taunus eine eindrucksvolle Ausstellung von Fotografien unter dem Titel „Jüdisches Leben in Lublin" statt. Sie zeigte in beeindruckender Art und Weise das Leben vor dem Holocaust rund um das „Brama Grodzka-Tor". Dieses Stadttor bildete den Übergang vom jüdischen zum christlichen Viertel. Der gleichnamige Verein kümmert sich heute darum, dass die Kultur und Geschichte der Juden in Lublin nicht in Vergessenheit gerät und stellt die Fotos zur Verfügung, die ergänzt werden durch Aufnahmen von Mitgliedern des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz - Schwalbach in der Kulturkreis Schwalbach a. Ts. GmbH - aus dem heutigen Lublin. Die jetzt zu Ende gegangene Fotoausstellung „Jüdisches Leben in Lublin" wurde durch die Kulturkreis, dem Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach und die Christlich-Jüdische Gemeinschaft im Main-Taunus-Kreis (CJZ MTK) organisiert. Die Ausstellung geht jetzt auf Wanderschaft und wird von Januar bis März 2016 in Recklinghausen gezeigt.

Das obige Logo ist das Wappen der Stadt Lublin und die drei Adler, rechts davon,  stehen auf einer Säule in der KZ-Gedenkstätte Majdanek. Das Werk wurde von dem Bildhauer Maria Albin Boniecki geschaffen als Zeichen der Hoffnung

In elf Orten den Gräueltaten der unheilvollen deutschen Geschichte in Polen auf der Spur


Im Vordergrund der Reise stand, wie schon bei der ersten Polenreise die Intension „Polen kennenlernen - Auf jüdischen Spuren". Wie auch bei den Reisen (1998, 2005 und 2012) zeigte sich wieder ein großes Interesse, welches durch Veranstaltungen des Polnischen Kaleidoskops, dass sich neben touristischen Zielen mit den jüdischen Spuren in Polen beschäftigt und damit auch mit der unheilvollen deutschen Geschichte in Polen, abermals Unterstützung fand.

altaltVon der ursprünglichen Lubliner Schlossanlage ist nur der Rundturm und die Schlosskapelle erhalten. Innenansicht aus der Dreifaltigkeits-kapelle, die zu den wertvollsten Baudenkmälern des mittelalterlichen Polens gehören

Im August 2014 als der Arbeitskreis zur zwölftägigen Studienreise "Auf jüdischen Spuren in Polen" aufbrach, wusste niemand, was die Teilnehmer im Einzelnen erwartete. Klar, die Orte Warschau, Lublin, Kazimierz Dolny, Zamość, Leżajsk, Przemyśl, Lemberg, Lanćut, Krakau, Olkusz waren festgelegt, ebenso die Programmpunkte. Allen war auch bewusst, welche Gräueltaten die Deutschen in Polen angerichtet hatten. Aber dann, in den einzelnen Orten, immer wieder mit der Vergangenheit konfrontiert zu werden, war mehr als bedrückend *2).

altDie Karte zeigt die Vernichtungslager der NS-Herrschaft in Polen

Hierzu zählten u.a. in Warschau das „Museum der Geschichte der polnischen Juden" und zu Erinnerungsorten des Warschauer Ghettos und zum Museum des Warschauer Aufstands. Das Treffen und Gespräch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Warschau wurde kurzfristig abgesagt, dafür fand ein Gespräch mit der Historikern und Journalistin Gabriele Lesser über die aktuelle politische Situation zum Thema „Vierteljahrhundert Wende" und über die „Bedeutung der Ukraine - Krise für Polen?" statt.

In Kazimierz Dolny Besuch des Denkmals auf dem Gelände des ehemaligen Jüdischen Friedhofs und Besichtigung der Synagoge. Die Jeschiwa - vor dem Krieg die größte jüdische theologische Hochschule der Welt - und der alte jüdischen Friedhof , auf dem u.a. der „Seher von Lublin" begraben liegt, stand in Lublin auf dem Programm. Im Institut der KUL (Katholische Universität Lublin) fand mit Dr. Pawel Nowak ein Gespräch über die Geschichte der Universität, die aktuellen Aufgaben, aber auch über jüdisch-katholische Beziehungen und Fragen des Rechtsextremismus in Polen statt.

altMajdanek das Gedenkmonument - Konzentrationslager von 1942 - 1945. Die Häftlinge mussten das Unkraut unter dem Stacheldraht jäten

Aus einer Idee erwuchs eine viel gelobte Ausstellung


Lublin hielt nun eine besondere Überraschung bereit. Nach dem Besuch von Majdanek, dem berüchtigten Konzentrationslager in dem so viele Juden ihr Leben lassen mussten, wurde das Zentrum „Brama Grodzka" besucht und mit der Mitarbeiterin Dominika Majuk gesprochen. Der Eingang zum Zentrum Brama Grodzka-Teatr NN liegt im Brama Grodzka Tor. Das Brama Grodzka war früher die Grenze zwischen dem alten jüdischen Viertel und dem christlichen Viertel. Was die Reiseteilnehmer dort zu sehen bekamen war beeindruckend. In jedem neuen Raum erschloss sich das frühere jüdische Leben. Das Zentrum Brama Grodzka hat sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die Spuren jüdischen Lebens wieder erkennbar zu machen. Das gesamte jüdische Viertel wurde kartographiert. Für jedes einzelne Haus wurde ein Ordner angelegt und mit Material und Fotos über die damaligen Bewohner gefüllt. Eine äußerst aufwendige Arbeit zu der ein langer Atem und viel Geduld gehört. Auf ihrer Führung durch das verwinkelte Haus sahen wir dann auch die Fotos von Stefan Kiełsznia. In den 1930er Jahren hatte er das Leben im Jüdischen Viertel in den Straßen mit seiner Kamera festgehalten.

altSo entstand die Idee, diese Fotos im Rahmen des Polnischen Kaleidoskops 2015 zu zeigen. In Dresden wurden alle Fotos von Stefan Kiełsznia. schon einmal von Frau Prof. Grossarth in einer Ausstellung gezeigt. Leider hat sie so schlechte Erfahrungen mit der Ausleihe gemacht, dass sie diese nicht mehr verleiht. So mussten die Fotos selbst entwickelt werden. Sie wurden mit informativen Texttafeln und aktuellen Fotos aus dem heutigen Lublin ergänzt. Große Unterstützung erhielten die Aussteller von Frau Majuk und ihrem Kollegen, Herrn Marcin Fedorowicz, der die ausgesuchten 52 Fotos so aufbereitete, dass sie in der Vergrößerung einen guten Druck ergaben. Unterstützung kam auch von Jerzy Kiełsznia, dem Sohn, der die Zusage für die kostenlose Verwendung der Bilder aus der Kollektion seines Vaters gab.

Wer war Stefan Kiełsznia?


Salttefan Kiełsznia wurde am 22.08.1911 in Jakubowice bei Lublin geboren. Sein Leben und die Geschichte seiner Fotografien war eng mit der Geschichte Lublins verbunden: Sein Leben war geprägt von dem wieder freien und intellektuell umso mehr aufblühenden Polen der 1920er und 1930er Jahre, vom deutschen Überfall 1939 und dem 2. Weltkrieg und letztendlich von der sozialistischen Herrschaft in seinem Land. Die kurz vor der deutschen Besetzung entstandenen Fotografien der polnisch-jüdischen Straßen von Lublin gehören heute zu den wichtigsten in seinem umfangreichen Werk. Heute sind 145 Motive der Ulica Nowa, Szeroka, Świętoduska, Lubartowska und Kowalska erhalten.

Am 12. Dezember 1977 zeigte er seine Fotos in der Ausstellung „Altes Lublin‟ und erregte große Aufmerksamkeit über Lublin hinaus. Weitere, auch internationale, Ausstellungen folgten und zahlreiche Ehrenpreise und Veröffentlichungen würdigten seine Arbeit.

Das Porträt zeigt Stefan Kielniza. Foto/ Copyright: theatrnn.pl

Am 8. September 1987 verstarb Stefan Kiełsznia. Bis an sein Lebensende engagierte er sich dafür, das verloren gegangene, das zerstörte jüdische Lublin in das Bewusstsein der Bewohner der Stadt zurückzubringen.

altDies ist ihm mit den Fotos gelungen. Bewusst hat er sich für eine Perspektive entschieden, in den Straßen Haus für Haus mit den Menschen davor aufzunehmen, in der Regel die unteren Geschosse mit den kleinen Bars, Läden und Handwerkerstuben. Das macht den Fotonachlass heute zu einem einzigartigen Fundus von Quellen, die über das jüdische Alltagsleben dieser Zeit Auskunft geben.

So sieht man, eilende und flanierende, alte und junge Menschen, Lieferanten, Schulkinder. Sie gehen ihren Absichten und Vorhaben nach, dem Einkauf, dem Schulbesuch. Ihre Welt ist, in der Zwischenzeit auch von der christlichen Bevölkerung akzeptiert, ihre Welt ist noch in Ordnung. Niemand ahnt, was in ein paar Jahren mit ihnen passieren wird. Stefan K. hat diese Momente für die „Ewigkeit belichtet". Aus Platzgründen konnte nur eine Auswahl der Fotos gezeigt werden. Sie wurden Rahmen an Rahmen gehängt, so dass der Straßenverlauf deutlich wird.

altDie Fotos aus der Ulica Nowa, der Lubartowska, der Świętoduska, der Kowalska und der Szeroka - Straße enden dann abrupt, wie das Schicksal der Bewohner des jüdischen Viertels. Das Auge der Betrachter wird dann auf Fotos vom berüchtigten KZ Majdanek gelenkt. Danach blicken sie vom Lubliner Schloss aus auf das neu bebaute ehemalige jüdische Viertel. Vor den neuen Häusern sehen wir auf den Schlossplatz, der wie ein großes Auge aussieht.

altDas untere Bild ist eine Luftaufnahme und zeigt einen Blick auf das Schloss und den Schlossplatz „Plac Zamkowy‟. Hier stand vor dem 2. Weltkrieg das nicht mehr existierende jüdische Viertel. Der  Platz sieht heute noh aus  wie ein großes Auge

alt

Die Fotos aus der Altstadt Lublin zeigen Ausschnitte des heutigen Lublin und sind von den Fototafeln 11 und 12 der Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des Ak Olkusz entnommen. Copyright: Archiv Ak Olkusz

Alle Fotos von Stefan Kiełniza werden in dem Buch „Ulica Nowa 3" von Frau Grossarth gezeigt, ergänzt durch sehr aufschlussreiche Textbeiträge (dt., engl. und pl.); u.a. auch von Frau Dominika Majuk.
Das Buch ist im Spector Verlag erschienen und kostet 35,00 €.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann über Günter Pabst, Höhenstr. 14, 65824 Schwalbach ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) bezogen werden.

Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach aktiv seit 18 Jahren


Die Städtepartnerschaft zwischen den Städten Olkusz und Schwalbach am Taunus wurde am 4. Juli 1997 mit der Unterzeichnung von Urkunden zwischen den Bürgermeistern beider Städte beurkundet. Derer Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach am Taunus (AK) ist nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung gegründet und noch im selben Jahr in die Kulturkreis GmbH aufgenommen worden. 2012 wurde in Olkusz der 15-jährige Geburtstag groß gefeiert.

altNach der ersten Bürgerfahrt 1998 wuchs die Mitgliederzahl stark, und heute hat der Arbeitskreis fast 50 Mitglieder. Viele Schwalbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger besuchen die Veranstaltungen und unterstützen den AK bei der Unterbringung der Gäste aus Olkusz. Neben den Bürgerfahrten und den Gastbesuchen unterstützt der Arbeitskreis Schulen, Vereine und Gruppen in den Kontakten zur Partnerstadt.

Seit 2003 verbindet die Albert-Einstein-Schule eine Schulpartnerschaft mit dem Lyzeum I in Olkusz. Auch das Jugendbildungswerk der Stadt fördert die Begegnung der Jugend der Partnerstädte.

Nicht zu vergessen: Es rockt seit 11 Jahren zwischen Olkusz und Schwalbach. Die Rock-Wettbewerbe für Nachwuchsbands in Olkusz und Schwalbach, an denen jeweils auch eine Rock-Gruppe aus der Partnerstadt teilnimmt, sind nicht mehr wegzudenken.

Über das Polnisches Kaleidoskop

„unsere" alten und neuen Nachbarn kennenzulernen


Ferner organisiert der Arbeitskreis seit 1999 das Polnische Kaleidoskop - Polski Kalejdoskop -, das mittlerweile zu einer festen Einrichtung im Programm der Kulturkreis GmbH geworden ist. Das Polnische Kaleidoskop will dazu beitragen, unsere „alten" und „neuen" Nachbarn kennen zu lernen, mit dem Ziel, zwischen den Völkern und den Menschen gute Nachbarschaft zu entwickeln. Lesung, Film, Musik und Vortrag widmen sich dem Land, seiner Geschichte, seinen Persönlichkeiten und geben Einblick in die aktuelle politische Diskussion in Polen.

Das Polnisches Kaleidoskop ist in Schwalbach und in vielen Städten und Gemeinden auch über die Grenzen des Main-Taunus-Kreises hinaus bekannt, es ist eine Veranstaltungsreihe von der Kulturkreis Schwalbach am Taunus GmbH und des Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus-Kreis e. V. (CJZ), der Stadt Schwalbach am Taunus, der Stadtbücherei Schwalbach am Taunus, des Fotokreis Schwalbach e. V. und des Arbeitskreis Wissenschaft-Technologie-Wirtschaft (WiTechWi).

Verständigung heißt Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

im Main-Taunus-Kreis e.V.


Die Gesellschaft Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis wurde 1988 in Hofheim von Vertretern der Kirchen, der jüdischen Gemeinden in Hessen, der politischen Parteien, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, dem Landrat und interessierten Menschen gegründet. Die CJZ MTK ist Mitglied im Deutschen Koordinierungsrat. In ihm haben sich mehr als 80 lokale und regionale Gesellschaften zusammengeschlossen.

altDie Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit setzen sich u.a. ein für die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wenden sich entschieden gegen alle Formen der Judenfeindschaft, religiösen Antijudaismus, rassistischen und politischen Antisemitismus sowie Antizionismus, Rechtsextremismus und seine Menschenverachtung. Sie wenden sich gegen die Diskriminierung von Einzelnen und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethischen Gründen.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Weitere Informationen: www.cjz-main-taunus.de

Immer wieder interessante Ausstellungen trotz fehlender Räumlichkeiten


Seit über 40 Jahren gelingt es der Kulturkreis und den Arbeitskreisen immer wieder interessante und gute Ausstellungen nach Schwalbach zu holen bzw. selbst zu gestalten und dies obwohl die Stadt über kein Museum und auch keinen geeigneten Ausstellungsraum verfügt. Erinnert sei - in diesem Zusammenhang - an die im vergangenen Jahr stattgefundene, weit über die Stadtgrenzen hinaus großen Anklang gefundene Sonderausstellung „Kein Krieg ohne Suppenwürze - Die Region Main-Taunus zurzeit der Franz. Revolution und Napoleons 1792 -1815" *3)

*1) Die Stadt Schwalbach am Taunus ist seit dem 4. Juli 1997 mit der polnischen Stadt Olkusz verschwistert. Günter Pabst ist Gründungsmitglied des Arbeitskreis Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach am Taunus, der noch im gleichen Jahr gegründet wurde. Günter Pabst ist seitdem auch Vorsitzender des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach

*2) Unsere Leserinnen und Leser können übrigens die Eindrücke der Reiseteilnehmer im 172seitigen Tagebuch mit den über 200 Fotos nachlesen. Das Tagebuch kann zu einem subventionierten Preis von 15,00 € erstanden oder unter www.freunde-olkusz.eu/Studienreise gelesen und betrachtet werden

*3) Mehr dazu unter dem Link: http://rmt-magazin.de/kunst-a-kultur/ausstellungen/3927-eine-guillotine-im-schwalbacher-buergerhaus-sonderausstellung-ueber-die-zeit-der-franzoesische-revolution-im-rhein-main-gebiet-endet-am-freitag-von-ralph-delhees.html

*) Wladyslaw Panas Louis (*28. März 1947 - +24. Januar 2005 in Lublin), Professor, Theoretiker und Historiker der Literatur, und Forscher Gearbeitet hat er in der Tradition der jüdischen polnischen Literatur und Kultur. Er arbeitete u.a. seit 1975 an der Katholischen Universität Lublin über das Jüdische in der polnischen Literatur. Seit 1999 leitet er das Institut für Theorie der Literatur Institut für polnische Philologie an KUL und Forschungsabteilung der Interreligiösen Literatur KUL. Quelle: gpa/Wikipedia