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Werner Holzer wurde für sein journalistisches Lebenswerk geehrt

Sparda-Bank vergab zum zehnten Mal den Hessischen Journalistenpreis mit dem Deutschen Journalistenverband         von Karl-Heinz Stier

29.10.15 || altFRANKFURT (28. Oktober 2015) - Die Auslobung der diesjährigen Preise fiel in ein Jubiläumsjahr. Grund genug deshalb den festlichen Rahmen des Kaisersaales im Frankfurter Römer auszusuchen: zum zehnten Male wurde der Hessische Journalistenpreis der Sparda-Bank in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband, Landesverband Hessen, verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden Persönlichkeiten gewürdigt, die mit ihrem journalistischen Wirken nachhaltig große Anerkennung erworben haben. Im Mittelpunkt stand der ehemalige Chefredakteur der Frankfurter Rundschau Werner Holzer, der mittlerweile 89 Jahre alt, für sein bisheriges journalistisches Lebenswerk geehrt wurde.

In der Laudatio hieß es, Werner Holzer, von 1973 bis 1991 Leiter der Chefredaktion, habe in bewegten Zeiten die wichtigsten Ereignisse und politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen begleitet und die Geschicke einer der gro0en meinungsbildenden Tageszeitungen Deutschlands gelenkt. Der ausgewiesene Außenpolitikexperte blicke auf eine viele Jahrzehnte dauernde Journalistenkarriere zurück. Da der Geehrte kurzfristig nicht anwesend sein konnte, haben stellvertretend seine Tochter Katharina Holzer und sein Sohn Philip Holzer den Preis entgegengenommen. Sohn Holzer zitierte seinen Vater in dessen Dankesworten, „der Preis bringe ihn in Verlegenheit. Was ich den Menschen in jeweils seiner Welt ermöglichen wollte, war, dass sie menschenwürdig leben konnten".

altDas Foto zeigt Hans Ulrich Heuser (Vorsitzender des DJV Hessen), Mariana Friedrich (move 36, 2. Platz), Ursula Maier (hrInfo, 3. Platz), Benjamin Wagener (Handelsblatt, 1. Platz), Philip Holzer (Sohn des Ehrenpräsidenten Werner Holzer, der leider nicht anwesend sein konnte), Mona Jaeger (FAZ, Belobigung), Stefan Schröder (Wiesbadener Kurier, Sonderpreis). Foto: fl/khs

Als Sieger im Wettbewerb um die Hessischen Journalistenpreis 2015 mit dem Thema, das sich im „Flüchtlinge in Hessen" rankte, wurde Simon Book für seinen Beitrag „Wutbürgerlich", den er gemeinsam mit Donata Riedel und Benjamin Wagener für das Handelsblatt verfasst hat, ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Der Autor zeigt, dass sich mit einer guten Idee und einer geistreichen Umsetzung Themen auch dann hervorragend darstellen lassen, wenn sie in vielen Medien scheinbar erschöpfend behandelt wurden",
Der Vorstands-Vorsitzende Jürgen Weber von der Sparda-Bank Hessen vertrat die Auffassung, dass die Jury mit der Wahl des Themas „Flüchtlinge" eine gute Entscheidung getroffen habe. Die Berichterstattung sei facettenreich und von hoher Qualität, wie aus der großen Anzahl guter Beiträge deutlich geworden sei.

Den zweiten Platz um den Hessischen Journalistenpreis belegte Mariana Friedrich mit ihrem Beitrag „Asylheim statt Studenten-Appartements?" im Magazin move 36 und Ursula Mayer erreichte den dritten Platz mit ihrem Hörfunkbeitrag „Rechtlich in der Grauzone: Unbegleitete Flüchtlingskinder in Deutschland", der in hr-info ausgestrahlt wurde.

Der Sonderpreis ging an eine Gruppenarbeit von Redakteuren und Volontären des Wiesbadener Kuriers unter dem Titel „Weihnachten auf der Flucht". Eine Belobigung erhielt Mona Jaeger für ihren Beitrag „In was für eine Gegend wohnst Du denn?", der in der FAZ publiziert wurde.

Die Sparda-Bank Hessen eG ist eine regionale Genossenschaftsbank mit einer langen Tradition und Geschichte in Hessen. Deshalb steht das Geldinstitut nicht nur für Finanzkompetenz, sondern auch für Hessenkompetenz. Mit mehr als 1,4 Millionen Euro fördert das Institut jährlich zum Beispiel schon seit Jahren aus den Mittelns seines Gewinn-Sparvereins gemeinnützige Projekte.

In diesem Jahr waren die Hessischen Journalistenpreise mit insgesamt 10 500 Euro dotiert.