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Das MTZ in den närrischen Tagen voll in Narrenhand – Vorsicht Karneval und Alkohol

Die Mainzer Hofsänger am Faschingssamstag zu Gast - Rosenmontag Kostümwettbewerb für Kinder           von Ralph Delhees

23.02.17 || altaltMAIN-TAUNUS-ZENTRUM/FRANKFURT (22. Februar 2017) - Die Fünfte Jahreszeit - Fastnacht ist in vollem Gange in vielen Städten und Gemeinden haben die Narren längst das Sagen. Auch das Main-Taunus-Zentrum (MTZ) gibt die Bühne frei, für das närrische Treiben. Doch Vorsicht mit der Weiberfastnacht und bis zu den Rosenmontagsumzügen erreicht die „Fünfte Jahreszeit" ihre Höhepunkte. Es wird wieder viel Alkohol getrunken werden und wer dann noch ins Auto steigt, gefährdet sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

Hofsänger und Vereine machen Stimmung


Am Fastnachtssamstag, 25. Februar und Rosenmontag, 27. Februar ist das MTZ fest in der Hand der Narren. Vereine und Gruppen aus der gesamten Region präsentieren ihr Können und erzeugen Fastnachtsstimmung im MTZ. Der Höhepunkt des Fastnachtsprogramms ist der Auftritt der „Mainzer Hofsänger" am Faschingssamstag 25. Februar um 16.00 Uhr.

Kinderkostümwettbewerb


Der Kostümwettbewerb für Kinder hat eine lange Tradition und findet am Rosenmontag ab 15.00 Uhr auf der Fastnachtssbühne statt. Gesucht und prämiert wird hier wieder das ausgefallenste Faschingskostüm.

„Es freut mich immer ganz besonders, dass sich so viele talentierte Vereine und Gruppen aus der Region auf unserer Fastnachtsbühne im MTZ präsentieren", erläutert Center Manager Matthias Borutta.

Keine Narrenfreiheit im Straßenverkehr


altDie Landesverkehrswacht Hessen erinnert gerade zur Karnevalzeit an den Grundsatz:„Wer trinkt, fährt nicht! - Wer fährt, trinkt nicht!"

Die Prunksitzungen und Straßenumzügen des Karnevals sind bekannt für ihre Ausgelassenheit und den hohen Alkoholkonsum. Doch bereits geringe Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und das Unfallrisiko enorm erhöhen. Nicht nur dass die Reaktions- und Koordinationsfähigkeit eingeschränkt werden, die enthemmende Wirkung des Alkohols führt zu Fehleinschätzungen des eigenen Könnens und von Verkehrssituationen.

Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen: „Statistiken weisen im Laufe der vergangenen Jahre eine sinkende Zahl von Alkoholunfällen aus. Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Unfallfolgen von Alkoholunfällen überdurchschnittlich schwer sind. Es bleibt zumeist nicht bei Blechschaden, sondern die Beteiligten tragen schwere Verletzungen davon und Traumata, die das Leben verändern können."

Laut Polizeibericht ereigneten sich beispielsweise 2015 in den „tollen Tagen" 111 alkoholbedingte Verkehrsunfälle allein in Nordrhein-Westfalen. Ein Mensch kam dabei ums Leben. Bei dortigen Kontrollen wurden 304 Personen positiv auf Alkohol getestet, 175 Personen mussten ihren Führerschein abgeben.

Wer tief ins Glas geschaut hat, sollte darum die Finger vom Steuer lassen und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Jecken, die auf ihr Auto angewiesen sind, sollten mit alkoholfreien Alternativen feiern.

Auch am nächsten Morgen ist Vorsicht geboten. Der Körper baut im Schnitt pro Stunde 0,1 Promille Alkohol ab. Diesen Prozess kann man nicht beschleunigen, auch nicht mit vermeintlichen Tricks wie Kaffee, einer kalten Dusche oder einem Vitamin-Cocktail. Wer also um Mitternacht mit einem Vollrausch ins Bett geht, hat meist bis zu den Mittagsstunden des folgenden Tages Restalkohol im Blut und darf nicht mit dem Auto fahren.

Fotos (2): Landesverkehrswacht Hessen