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Wiesbadens Jugendliche debattieren Kommunalpolitik

Jugend für die Politik sensibilisieren - Freitag bei „Wiesbaden debattiert" Chanche ergreifen

16.03.11 || altWIESBADEN (16. März 2011) - Jugendliche mehr mit der Wiesbadener Lokalpolitik bekannt zu machen, sie für politische Themen in Wiesbaden zu interessieren und selbst aktiv zu werden - das ist erklärtes Ziel des Jugendparlaments Wiesbaden. Deshalb lädt es kommenden Freitag, 18. März, von 15 Uhr bis 18.30 Uhr Jugendliche in den Stadtverordnetensitzungssaal im Wiesbadener Rathaus ein, zu der Veranstaltung „Wiesbaden debattiert". Ziel ist es auch, im Vorfeld der Kommunalwahl allen Jugendlichen in der Stadt die Möglichkeit zu geben, auf eine etwas andere Weise die zur Wahl stehenden Parteien und deren Programme kennen zu lernen.

„Wiesbaden debattiert" ist eine Podiumsdiskussion, in der jeweils ein Politiker mit einem Jugendlichen zu einem bestimmten Thema debattieren. Genau 12 Minuten stehen ihnen dafür zur Verfügung. Im Anschluss an die Debatte hat das Publikum ebenfalls 12 Minuten die Möglichkeit, Fragen an den Politiker und seinen jugendlichen Gegenüber zu richten. Nach 24 Minuten endet eine Debattenrunde, dann werden der nächste Politiker und ein Jugendlicher eine Fragen- und Antwortrunde eröffnen. Insgesamt sieben Debatten wird es bei dieser Veranstaltung geben.

„Wiesbaden debattiert" ist ein neuartiger und spannender Ansatz, um Jugendliche und Politer zusammenzuführen und zugleich viele Interessierte über die Parteiprogramme zu informieren", betont Nikolas Jacobs, Vorsitzender des Wiesbadener Jugendparlaments.

„Die Kandidaten der Parteien durften die Fragestellung ihrer Debatte selbst wählen. Die Themen reichen von verstärkter Videoüberwachung über das Stadtmuseum bis hin zu einer Ausweitung der Schulsozialarbeit. Die Politiker vertreten jeweils die Pro-Position zur Fragestellung und müssen ihre Meinung gegen die jugendlichen Contra-Redner verteidigen. Ich erwarte spannende Debattenduelle, die Jugendlichen sind junge Profis und werden die Politiker mit kritischen Fragen sicherlich in Atem halten", so Jacobs.

Die Veranstaltung, deren Debattenformat sich an den Bundeswettbewerb „Wiesbaden debattiert" anlehnt, entsteht in Kooperation mit der Frankfurter Hertie-Stiftung, die gemeinsam mit der Heinz-Nixdorf-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Stiftung Mercator den Bundeswettbewerb organisiert. Bisher hatte es diese Form von Veranstaltung, bei der Politiker gegen Jugendliche debattieren, nur auf Landesebene vor Landtagswahlen gegeben. „Wiesbaden debattiert" ist daher ein bundesweites Novum für die Kommunalpolitik. (hb/lhwi)