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Allianz und Deutsche Telekom stellen „Top Team“ für Winter-Paralympics 2010 in Vancouver vor

Deutsche Medaillenhoffnungen beim "International Paralympic Day" in Berlin am 11. Juli in Berlin - Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler

07.07.09 || BERLIN/BONN/MÜNCHEN (07. Juli 2007) - Wenn am 12. März 2010 die Paralympischen Winterspiele in Vancouver, Kanada beginnen, werden auch Spitzensportler aus Deutschland um die Medaillen kämpfen. Wie bei den Sommerspielen in Peking 2008 unterstützen Deutsche Telekom und Allianz das „German Paralympic Top Team" des Deutschen Behindertensportverbands (DBS). Beim „International Paralympic Day" (IPD) am 11. Juli in Berlin präsentieren beide Unternehmen erstmals die zwölf deutschen Medaillenhoffnungen einer breiten Öffentlichkeit.

Es wird ein großer Auftritt für Gerd Gradwohl, Thomas Nolte, Andrea Rothfuss, Gerd Schönfelder, Karl-Heinz Vachenauer, Christian Junghanns (alle Ski alpin), Verena Bentele, Wilhelm Brem, Josef Giesen, Florian Grimm, Frank Höfle und Thomas Oelsner (alle Ski nordisch). Denn als Top Team für Vancouver stehen sie beim Internationalen Paralympischen Tag vor dem Brandenburger Tor erstmals im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Rund 40.000 Besucher werden zum IPD erwartet - inklusive des Schirmherrn, Bundespräsident Horst Köhler. Auf Initiative des Bundespräsidenten tragen Allianz und Telekom seit Ende 2006 dazu bei, dass sich die deutschen Medaillenhoffnungen professionell auf die Paralympics vorbereiten können.
Bei den Sommer-Spielen in Peking im September 2008 hatten insgesamt 54 Athleten von der gezielten Förderung im Rahmen des Programms profitiert, 42 von ihnen holten Medaillen.

„Wir wollen den Sport in seiner ganzen Breite unterstützen. Durch Ehrgeiz, Professionalität und Teamwork erbringen die paralympischen Athleten Höchstleistungen. Die Sportler sind Vorbilder, die wir gerne unterstützen", sagt René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom.

Dr. Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG betont: „Unser Ziel ist es, mehr Menschen mit Behinderung zum Sport zu ermutigen und damit auch einen sichtbaren Beitrag zur stärkeren Integration von behinderten Menschen in die Gesellschaft zu leisten. Den paralympischen Sportlern als sportlichen und gesellschaftlichen Vorbildern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Deshalb setzen wir unser gemeinsam entwickeltes Fördermodell fort."

Der große mediale und öffentliche Zuspruch zu den Paralympischen Spielen in Peking hat die Unternehmen bestätigt und darin bestärkt, die Partnerschaft fortzusetzen. Allein ARD und ZDF hatten mehr als 100 Stunden von den Spielen berichtet. Für die Paralympischen Winterspiele 2010 werden rund 600 Athleten und Teammitglieder aus mehr als 40 Ländern erwartet. Alpine und nordische Skiwettbewerbe werden in Whistler durchgeführt, während die Sledge-Eishockey und Rollstuhl-Curling Wettbewerbe in Vancouver stattfinden.

Der vorbildlichen Leistungsbereitschaft der paralympischen Athleten mit besseren Trainingsvoraussetzungen gerecht zu werden, ist Kern eines Programms, das 2006 vom DBS gemeinsam mit Allianz und Telekom gestartet wurde. Bisher mussten viele Athleten nicht nur einen aufwändigen Alltag bewältigen, sondern ihren trainingsintensiven Sport auch mit einer vollen beruflichen Tätigkeit vereinbaren. Für die Freistellung ihrer Mitarbeiter erhielten die Arbeitgeber eine finanzielle Kompensation aus dem Förderprogramm.

Kerngedanke des Förderkonzeptes ist es, den Athleten mehr Zeit für Training und Wettkämpfe zu ermöglichen. Berufstätige Sportler können sich bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit freistellen lassen, die Arbeitgeber erhalten dafür einen finanziellen Ausgleich von bis zu 1500 Euro monatlich. Auch Schüler und Studenten können separat gefördert werden. Darüber hinaus profitieren die Athleten von einer monatlichen Grundförderung von 200 Euro und können bis zu 6000 Euro im Jahr für die Anschaffung von Sportgeräten zurück erstattet bekommen. Die Auszahlung der Förderleistung erfolgt über die Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Allianz und Deutsche Telekom sind neben dem nationalen Engagement auch als Partner des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) aktiv. Bei den Paralympics Peking 2008 unterstützte die Telekom erstmals das Paralympische Jugendlager der Deutschen Behindertensportjugend. Die Allianz begleitete und porträtierte mit der Kurzfilm-Reihe „Paralympic Moments" nationale und internationale Sportler mit unterschiedlichen Behinderungen und ermöglichte den Gewinnern eines Mitarbeiter-Gewinnspiels die Teilnahme am paralympischen Fackellauf.

Gemeinsam mit DBS und IPC verfolgen Allianz und Deutsche Telekom das Ziel, auf nationaler und internationaler Ebene die Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft fördern - durch die Vorbilder aus dem paralympischen Sport und basierend auf den Zielen der paralympischen Bewegung, Leistung und Gleichheit zu fördern, Barrieren abzubauen und sich vorurteilsfrei zu begegnen.(all/dtel)