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Vorstandsvorsitzender Weber: „Unsere Erwartungen weitgehend übertroffen“

Sparda-Bank sehr erfolgreich mit einem der Jahresüberschuss von 4,7 Prozent in 2013 - Fast 12 000 neue Kunden von Karl-Heinz Stier

24.01.14 || altFRANKFURT (23. Januar 2014) - „Sparda-Bank Hessen auf Wachstumskurs" - so bezeichnete der Vorstandsvorsitzender Jürgen Weber das Ergebnis der Geschäftszahlen vom vergangenen Jahr in der Bilanzpressekonferenz der Unternehmenszentrale im Frankfurter Europaviertel. „ Unsere Erwartungen wurden weitgehend übertroffen, alle wesentlichen Kennzahlen haben sich trotz an haltenden Niedrigzinsphase im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert", betonte der Sparda-Chef.

Hier die markanten Zahlen: der Jahresüberschuss ist um 4,7 % auf 11,2 Millionen Euro von 10,7 Millionen im Vorjahr gestiegen. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 5,3 Milliarden, was vor allem auf einen erhöhten Zufluss bei den Kundeneinlagen zurückzuführen ist. 4,5 Milliarden Euro an Kundeneinlagen Ende Dezember 13 bedeuten einen Zuwachs gegenüber 2012 um 3,7 Prozent. „Wir setzen auf langfristige Anlagen. Das Ergebnis zeigt, dass unsere Strategie greift".

Auch der Kreditbestand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Sparda gestiegen. Er beträgt nun 2,3 Milliarden Euro, ein Anstieg um 3,9 %. „Wir gehen davon aus, dass die niedrigen Zinsen weiterhin viele Menschen dazu bewegen werden, in Betongeld zu investieren", so Weber. Auch das Interesse an Modernisierungsdarlehen sei hoch gewesen und dürfte auch weiterhin auf diesem Niveau bleiben. Die Hessen nutzten die Gelegenheit, ihre Immobilien zukunftssicher zu machen, vor allem durch Investitionen in energiesparende Maßnahmen." Am Jahresende 2013 hatten sich 290 015 Mitglieder für die Sparda Bank Hessen entschieden. Unter dem Strich bedeute das eine Zunahme von 11 713 Kunden, die 15 127 Girokonten neu eröffneten. Die Kundenzahl insgesamt erhöhte sich auf 374.409. Ein Beschluss auf der Vertreterversammlung zur Satzungsänderung im Juni vergangenen Jahres hat gewiss dazu geführt , dass die Eröffnung eines Girokontos nicht mehr das Zeichnen eines Mitgliedschaftsanteils zur Voraussetzung hat.

Was die Erwartungen für das Jahr 2014 angeht, so sieht Sparda-Chef Weber eine Fortsetzung des Niedrigzinsniveaus und damit einhergehend weiterhin einen steigenden Druck auf die Zinsspanne. Zudem rechnet die Geschäftsleitung der Bank mit weiter steigenden Kosten für die Erfüllung der Regulierungsanforderungen im Zusammenhang mit den europäischen Finanzbeschlüssen. „Es könnten bei uns drei Millionen Euro und mehr sein, wir sind gespannt, was die Politik sich noch so alles einfallen lässt", meint Weber.

Im gesellschaftlichen Engagement fördert die Sparda-Bank über ihre Gewinn-Sparvereine Stiftungen und gemeinnützige Organisationen in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales, Sport und Umwelt. Außerdem verleiht sie Preise wie den Hessischen Feuerwehrpreis, den Hessischen Journalistenpreis und neu den Deutschen Weingutpreis, der allerdings nicht mit einer finanziellen Dotierung verbunden ist, sondern eine besondere Auszeichnung für herausragende Weingüter in Deutschland darstellen soll und an dessen Ermittlung die Fachhochschule Geisenheim beteiligt ist.