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Sparda-Bank Hessen steigert Jahresüberschuss um 2,8 Prozent

Prof. Weber: „Die Pfeiler unseres Erfolges sind die Kunden" - Einlagen nehmen weiter zu           von Karl-Heinz Stier

23.01.16 || altFRANKFURT (22. Januar 2016) - Für die Sparda-Bank Hessen war 2015 ein erfolgreiches Geschäftsjahr - trotz an haltender Niedrigzinsen. „Sicherheit und Solidität und damit einhergehend das große Vertrauen, das die Kunden uns entgegenbringen, sind die Pfeiler unseres Erfolges. Mit diesem starken Fundament haben wir es ein weiteres Mal geschafft, organisch zu wachsen", so begründete Vorstandsvorsitzender Prof. Jürgen Weber die vorläufigen Geschäftszahlen in der Unternehmenszentrale in Frankfurt.

Vorstandsvorsitzender Prof. Jürgen Weber bei der Erläuterung der Bilanz. Foto: Sparda-Bank

Hier die wesentlichen Zahlen:


- Der Jahresüberschuss ist um 2,8 Prozent auf 12,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen
- Die Bilanzsumme erhöhte sich von 5,606 Milliarden auf 5,721 Milliarden Euro
- Die Kundeneinlagen um 4,2 Prozent auf 4,958 Milliarden Euro. Besonders gefragt blieben kurzfristige Geldanlagen
- Rekord beim Kreditzuwachs um 4,1 Prozent auf 2,348 Milliarden Euro
- Darin enthalten sind Kreditneuzusagen in Höhe von 540 Millionen. Die Kunden nutzen weiterhin die niedrigen Zinsen, um sich zu entschulden und Sondertilgungen vorzunehmen.
- Das Zinsergebnis ist um 3,6 Prozent höher und liegt jetzt bei 89,9 Millionen Euro
- Die Mitgliederzahl nahm um 9 193 Personen auf 293 482 zu
- In das gesellschaftliche Engagement für Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen flossen 1,5 Millionen Euro in die Bereiche Bildung, Kultur, Soziales, Sport und Umwelt(insgesamt 700 Projekte).

Die Geschäftserwartungen für 2016 ähneln nach Prof. Weber dem des Jahres 2015. So werde sich die Niedrigzinsphase fortsetzen- wahrscheinlich sogar 2 bis 3 Jahre, solange bis die schlechte finanzielle Lage der südeuropäischen Länder, insbesondere die von Griechenland, noch andauern: „Wir werden weiter noch Geld in Europa reinpumpen müssen". Zur Steigerung der Renditen werde man in Zinsen, Immobilien und Aktien investieren müssen, die Kosten für die Regulierung würden steigen, der Trend zu kurzfristigen Einlagen anhalten und das Thema Digitalisierung der Branche werde in den Vordergrund rücken. („Seit dem vergangenen Jahr ist es möglich, ein Girokonto mit dem Smartphone bei der Sparda-Bank zu eröffnen".)

Zurzeit sind im Konzern der Sparta-Bank Hessen 654 Mitarbeiter beschäftigt. In Hessen hat die Bank 39 Filialen und 30 SB-Stellen.