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Commerzbank: 6.000 der 30.000 neune Bankkunden kommen aus Frankfurt

Erfolgreiche Bilanz für 2016 vorgelegt - Filialnetz solle mit neuen Flagship - und City-Filialen flexibler und kostengünstiger werden           von Karl-Heinz Stier

28.02.17 || altFRANKFURT (27. Februar 2017) - Die Verantwortlichen der Commerzbank-Marktregion Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland), eine von vier Regionen in der Bundesrepublik, können sich mit ihrem Geschäftsjahr 2016 bequem zurücklegen. „Wir haben 30.000 neue Kunden gewonnen, davon alleine rund 6.000 in Frankfurt", sagte Frank Nierhaus vom Bereichsvorstand für das Privatgeschäft Mitte. Damit habe man in der Mainmetropole jeden Tag 18 neue Kunden begrüßt.

Insgesamt sind es nunmehr über 1,2 Millionen Privat - und Geschäftskunden in der Region. Den Erfolg führte Nierhaus im Privatkundengeschäft auf das kostenlose Girokonto ( allerdings nur Online- Geschäft, das im März 2017 auch fortgeführt werde) und das Bekenntnis zu Filialen als Wachstumstreiber zurück. Im Kreditgeschäft profitierte die Marktregion von der hohen Nachfrage aufgrund der niedrigen Zinsen. So stieg das Neugeschäft bei Konsumentenkrediten auf 247 Millionen Euro (In Frankfurt 47 Millionen), bei der Baufinanzierung waren es neu zwei Milliarden Euro (552 Millionen Euro in Frankfurt) und im Wertpapiergeschäft Neuanlagen von 205 Millionen Euro (40 Millionen in Frankfurt).

„Die niedrigen Zinsen nagen an Vermögen und Altersvorsorge der Sparer", betonte Nierhaus, der darauf hinwies, dass jeder fünfte Neukunde ein Konto bei seiner Bank online eröffnete. Von einem Rückzug aus der Fläche könne keine Rede sein, im Gegenteil das Filialnetz solle mit neuen Flagship - und City-Filialen flexibler und kostengünstiger werden.

altDas Bild zeigt von v.l.n. r. den verantwortlichen Bereichsvorstand für das Privatkundengeschäft Frank Nierhaus und Michael Kotzbauer verantwortlich für das Firmenkundengeschäft der Marktregionen Mitte und Ost. Foto: Karl-Heinz Stier

Aufwärts ging es auch bei den Firmenkunden (plus acht Prozent), wie Michael Kotzbauer zu berichten wusste. „ Das Kreditvolumen allerdings blieb stabil auf 13,1 Milliarden Euro. „Wir freuen uns, dass unsere Firmenkunden uns sowohl als regionalen als auch als internationalen Partner schätzen". Für die nächsten vier Jahre lege bei den Firmen die Commerzbank besonderen Wert auf Beratung, Digitalisierung und Neukunden. Ziel sei es, bis 2020 rund 10.000 neue Kunden zu aktivieren und diese sowohl im Off- als auch im On-line- Geschäft zu verbinden.

In einem Ausblick auf 2017 stellte Kotzbauer fest, dass das begonnene Jahr von der Politik bestimmt werde: die neue Administration in den USA, die Auswirkungen, die der Brexit mit sich bringe und die verschiedenen Wahlen in Europa. „Wir werden vermutlich eine Zunahme des Protektionismus erleben", fasste der Commerzbank-Verantwortliche zusammen, der auch darauf hinwies, dass die Commerzbank schon heute mit mehr als 30 Prozent Marktanteil der größte deutsche Außenhandelsfinanzier sei.