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Staatssekretärin würdigt Auszeichnung für Metzgerei Heininger

Großer Wert wird auf Rohware aus Hessen gelegt - 24 hessische Metzgereien sind zertifiziert           von Karl-Heinz Stier

28.03.15 || altFRANKFURT (27. März 2015) - Das Frankfurter Traditionsunternehmen, die Metzgerei Heininger am Liebfrauenberg, kann ihre Produkte nunmehr als zertifizierte Qualitätsmarke „Geprüfte Qualität - HESSEN" bezeichnen. Vater und Sohn Heininger, beide mit Vornamen Richard, erhielten für diese Ehrung aus der Hand von Dr. Beatrix Tappesser, der hessischen Staatssekretärin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Urkunde der MGH GUTES AUS HESSEN, ein von der Europäischen Union zugelassenes Qualitätsmarkenzeichen.

altDas Bild zeigt von links nach rechts: Frankfurts Stadtrat Mensinger, Richard Heininger (jun), Schweinemäster Pfläging mit Urkunde, Staatssekretärin Dr. Tappesser, Richard Heininger (sen) mit Urkunde, Landesinnungsmeister Eckehard Neun und Geschäftsführer Klingmann. Foto: Kerstin Moericke

Die Metzgerei der Familie Heininger, die im Jahre 1901 in der Spessartgemeinde Haibach gegründet wurde, firmiert nach dem Umzug nach Frankfurt bereits über 60 Jahre mitten im Herzen der Stadt - vor dem Krieg in der Fahrgasse und seit 1948 am heutigen Standort an der Neuen Kräme direkt gegenüber dem Liebfrauenbrunnen. Das Geschäft bietet seiner Kundschaft über 600 Wurst-, Fleisch - und Käsespezialitäten, unter anderem regionale und Frankfurter Klassiker, wie etwa Frankfurter Würstchen, Fleisch - und Rindswurst.
Die Metzgerei legt Wert auf die regionale Herkunft ihrer Rohware. Es war nur konsequent, dass man sich der Qualitätsmarke anschloss, denn nunmehr wird ganz offiziell bestätigt, dass die Rohware garantiert aus Hessen stammt.

Staatssekretärin Dr. Tappesser würdigte die Auszeichnung, weil jeder Metzgerei, jeder Bäcker und jedes Restaurant, das sich mit hessischen Rohstoffen versorgt, nicht nur ein Gewinn für die hessischen Landwirte und hessische Ernährungswirtschaft ist, sondern vor allem für die Verbraucherinnen und Verbraucher. „Denn dieser können sicher sein, dass ihre Lebensmittel auf kurzem Wege von der Erzeugung über die Schlachtung und Zerlegung zum Metzger gelangen und damit die Wertschöpfungskette im ländlichen Raum in Hessen unterstützt wird".

Richard Heininger sen.unterschreibt den Zertifizierungsvertrag und Staatssekretärin Dr. Tappesser sieht ihm zu. Foto: Ralph Delhees

Landesinnungsmeister Eckehard Neun unterstrich, wie wichtig ein solches System gerade für den regionalen Metzgereibetrieb und somit für die Erhaltung regionaler Wirtschaftskreisläufe ist. Außerdem sorgten Produktion, Verarbeitung und Verkauf in der Region auch für die Erhaltung von Arbeitsplätzen im eigenen Umfeld und stellten daher einen wichtigen Beitrag für eine funktionierende Volkswirtschaft dar.

Peter Klingmann, Geschäftsführer der MGH GUTES AUS HESSEN, wies darauf hin, dass nunmehr bereits 721 Teilnehmer an der Aktion teilnehmen, darunter auch 24 Metzgereien, 14 Bäckereien und 70 landwirtschaftliche Betriebe. Mit der Marke würden jährlich 260 Millionen Euro umgesetzt, mit 110 Millionen profitiere davon auch die Landwirtschaft. Der Bekanntheitsgrad der Marke GUTES AUS HESSEN sei eine 12jährige Erfolgsgeschichte und liege in Umfragen bei 40 Prozent der hessischen Bevölkerung.

Eine zweite Urkunde erhielt am gleichen Ort und Tag der Schweinemäster Hartmut Pfläging aus Wabern, der das Qualitätsmarkenfleisch für die Metzgerei Heininger erzeugt. Die Ware gelangt über den Schlacht - und Zerlegungsbetriebe der Familie Helwig in Schwalmstadt auf kurzem Weg direkt in den Betrieb der Metzgerei Heininger in Frankfurt.