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Öffentliche Unternehmen – verantwortungsvolle Leistungen für ein lebenswertes Frankfurt

Stadtkämmerer Becker legt Beteiligungsbericht vor und gibt einen Überblick über die Bandbreite städtischer Beteiligungen die 557 Beteiligungen umfasst           von Frank Kus

06.10.17 || altFRANKFURT (05. Oktober 2017) - Unter dem Motto „Öffentliche Unternehmen - verantwortungsvolle Leistungen für ein lebenswertes Frankfurt" steht der Beteiligungsbericht 2016 der am Freitag, 6. Oktober durch Bürgermeister und Beteiligungsdezernent Uwe Becker dem Magistrat der Stadt vorgelegt wird, anschließend wird er an die Stadtverordnetenversammlung weitergeleitet. Das Beteiligungsportfolio der Stadt umfasste am 31. Dezember 2016 insgesamt 226 wesentliche Beteiligungen, an denen die Stadt Frankfurt am Main direkt oder indirekt mit einem Anteil von mindestens 20 Prozent beteiligt war.

Gebündelten Kompetenz


Im Jahr 2016 ergaben sich 15 Zugänge und 4 Abgänge. Von den 226 Gesellschaften entfallen mit 43 Gesellschaften, das heißt 19 Prozent auf die direkten Beteiligungen. Hiervon sind 26 Gesellschaften direkte Mehrheitsbeteiligungen, das heißt Gesellschaften, an denen die Stadt Frankfurt am Main Anteile am Stammkapital von über 50 Prozent hält. Die Anzahl der direkten Mehrheitsbeteiligungen beinhaltet auch 7 Eigenbetriebe. Die Zahl aller Beteiligungen der Stadt Frankfurt am Main zum 31.12.2016 beträgt insgesamt 557.

alt„Wasser in Trinkwasserqualität jederzeit verfügbar aus dem Wasserhahn ist für uns genauso normal wie saubere Straßen und eine regelmäßige Müllentsorgung. Die Möglichkeit in seiner Freizeit eine neue Sprache zu lernen oder schwimmen zu gehen und dabei die Wege innerhalb der Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückzulegen, sind längst selbstverständlich", sagt Beteiligungsdezernent Uwe Becker (Foto: RMT-Archiv/pia). „Die Beteiligungsgesellschaften der Stadt Frankfurt am Main tragen mit ihrer gebündelten Kompetenz in unserer schönen Heimatstadt wesentlich dazu bei."

Arbeitgeber für rund 15.000 Beschäftigte


Mit ihren Angeboten an vielen kommunalen Leistungen sichern die Beteiligungsgesellschaften der Stadt einen großen Teil der Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Aber sie sind auch Arbeitgeber für rund 15.000 Beschäftigte. Die Mainova AG, der Eigenbetrieb Kita Frankfurt sowie das Klinikum Frankfurt Höchst GmbH haben mit durchschnittlich über 2.000 Mitarbeitern den höchsten Personalstand. Mit durchschnittlich 1.000 Mitarbeitern folgen die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main GmbH.

„In allen Bereichen der Daseinsvorsorge von der Wirtschaft und Stadtentwicklung über Verkehr, Ver- und Entsorgung, Wohnungsbau, Kultur, Sport und Freizeit sowie Gesundheit und Soziales erfüllen die Frankfurter Beteiligungsgesellschaften einen großen Teil der kommunalen Leistungen. Die Kompetenzen in den Unternehmen, die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Unternehmen sind mit ein Grund dafür, dass Frankfurt so attraktiv, lebenswert und auch wirtschaftlich erfolgreich ist", betont Uwe Becker.

Erste Beteiligungsgesellschaft wurde 1890 gegründet

Dabei reicht die Aufgabe Beteiligungsverwaltung, welche im Kern die Wahrnehmung der Anteilseignereigenschaft der Stadt Frankfurt am Main bei den städtischen Beteiligungsunternehmen beinhaltet, weit in das 19. Jahrhundert zurück. Die ältesten Beteiligungsunternehmen gehören zu den Bereichen Messe, Wohnungsbau und Versorgung (Straßenbeleuchtung). So wurde die ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH als älteste Gesellschaft des städtischen Beteiligungsportfolios bereits im Jahr 1890 gegründet. Die Messe Frankfurt GmbH folgte wenig später mit Gründungsjahr 1907 und firmierte damals noch unter Ausstellungs- und Festhallen-Gesellschaft mbH. Der ortsansässige, aber überregional agierende Energieversorger Mainova AG wurde im Jahr 1930 gegründet und firmierte damals noch unter Main-Gaswerke AG.

Noch heute spielen die vier Großen, das heißt die Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH, Messe Frankfurt GmbH, FES GmbH und ABG GmbH eine wichtige Rolle bei den städtischen Beteiligungen. Sie erwirtschaften etwa 90 Prozent aller Leistungen der Städtischen Beteiligungen und beschäftigen zusammen über 50 Prozent aller Mitarbeiter. Sie bilden sozusagen den Kern des städtischen Beteiligungsportfolios.

Becker: "Die Stadt Frankfurt am Main kann stolz auf ihre Leistung sein"


„Die Arbeit öffentlicher Unternehmen fließt damals wie heute in wichtige Lebensbereiche, die Frankfurt anziehend und lebenswert machen. Dass auch die wirtschaftliche Seite stimmt, zeigt der Beteiligungsbericht 2016. Die Stadt Frankfurt am Main kann stolz auf ihre Leistung sein. Es liegt aber auch zukünftig in unserer Verantwortung alle Bereiche der Daseinsvorsorge zu erhalten, zu stärken und so das Frankfurt vom morgen attraktiv zu gestalten", sagt Uwe Becker.

Nach der Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung können interessierte Bürgerinnen und Bürger den Beteiligungsbericht 2016 einsehen oder als Druckexemplar für 19 Euro oder kostenlos als Download bei der Stadt Frankfurt am Main, Stadtkämmerei, 60311 Frankfurt am Main, Tel. 069/212-36374, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. bestellen.

Weitere Informationen unter http://www.beteiligungsmanagement.stadt-frankfurt.de .