14.10.23 || FRANKFURT (14. Oktober
2023) - Ein Zeichen der Solidarität sendet dieser Tage in die Region um Frankfurt der 337,5 Meter hohe Fernsehturm. Der Frankfurter Europaturm, im Volksmund Ginnheimer Spargel genannt leuchtet seit
Schabbatbeginn in den Farben Blau und Weiß. Die Stadt Frankfurt am Main und die Eigentümerin Deutsche Funkturm senden mit dieser Aktion ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die unter dem
Krieg in Israel leiden. Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Frankfurt setzt damit ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Terror. Wir stehen solidarisch an der Seite Israels, unserer Partnerstadt Tel
Aviv-Yafo und allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Meine Bitte ist, in dieser Zeit zusammenzustehen. Wir lassen unsere Stadt nicht spalten."
Der in den Landesfarben Israels illuminierte
Europaturm. Foto:Copyright: Deutsche Funkturm GmbH
Bruno Jacobfeuerborn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Funkturm, sagt: „Unser Europaturm sendet ein Signal der Solidarität mit allen Menschen, die von den schrecklichen Ereignissen in Israel betroffen sind. Der Fernsehturm leuchtet als Zeichen der Hoffnung."
Die für Internationales und Digitales zuständige Dezernentin Eileen O'Sullivan ergänzt: „Es gab vonseiten der Stadt Frankfurt am Main schon viele Solidaritätsbekundungen in Richtung Israel und der jüdischen Frankfurter Bevölkerung. Die blau-weiße Beleuchtung des Europaturms ist ein weiteres Zeichen für die Haltung der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger zu Israel und unserer Partnerstadt Tel Aviv-Yafo und gegen das Terrorregime der Hamas, das deutlich sichtbar über die ganze Stadt hinaus als Teil der Frankfurter Skyline strahlt."
Der Europaturm leuchtet in den israelischen Nationalfarben jeweils ab den frühen Abendstunden bis zum Sonnenaufgang, beginnend am Freitag, 13. Oktober, vor Schabbateingang, an dem die jüdische Bevölkerung eigentlich ihren wöchentlichen Ruhetag,Samstag, beginnt - aktuell in Israel wohl undenkbar.
Mit 337,5 Metern Höhe ist der Europaturm Deutschlands zweithöchster Fernsehturm und versorgt die Region mit Fernsehen, Radio, Mobilfunk und vielen weiteren Funkdiensten, beispielsweise für die
Deutsche Flugsicherung oder den Finanzsektor. Von seiner Eröffnung im Jahre 1979 bis Ende der 1990er Jahre war der Fernsehturm ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Die Deutsche Funkturm baut und betreibt Infrastrukturen für die deutschen Mobilfunkanbieter und Rundfunksender sowie für die Funknetze von Behörden und weiteren Institutionen. Das Unternehmen ist ein
Teil der Deutschen Telekom Gruppe und betreibt ein Portfolio von rund 33.400 Funkstandorten, zu denen auch die großen deutschen Fernsehtürme gehören. (ffm)